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Fussball-Oberliga : Rugenbergen verpasst in Unterzahl nur knapp den fünften Sieg in Folge

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der SV Rugenbergen erwischte in der Fußball-Oberliga einen Auftakt nach Maß in der Partie gegen den Regionalliga-Absteiger SC Victoria.

Ellerbek | Es dauerte keine Viertelstunde, da tankte sich Stürmer Max Scholz auf dem linken Flügel durch und passte quer in den Strafraum zu Sebastian Munzel. Dieser hatte keine Mühe, das Leder aus acht Metern Torentfernung im Gehäuse unterzubringen (13.). Doch der Gastgeber konnte die Führung nicht lange verteidigen. Für Vicky traf Torben Wacker in Minute 32, der nach einem Eckball das Spielgerät volley von der Strafraumkante ins Tornetz drosch. „Bei der Ecke haben wir nicht gut verteidigt und konnten den Ball leider nicht gut genug klären“, ärgerte sich Trainer Ralf Palapies über die Zuordnung im Strafraum.

Gut 25 Minuten später hatten die gut aufgelegten Bönningstedter dann zwar die erneute Führung auf dem Fuß, doch Scholz zeigte alleine vor Gästekeeper Felix Sager Nerven und scheiterte (37.). Fast direkt im Gegenzug sah Rugenbergens Innenverteidiger Dennis Schmidt die Rote Karte – dieser hatte sich bei einer Schiedsrichterntscheidung mit der Hand vor den Kopf geschlagen, was der Unparteiische so deutete, als hätte ihm Schmidt einen „Vogel“ gezeigt. Fortan musste die Heimelf die restlichen fast 40 Minuten in Unterzahl überstehen. Den Gästen fiel auch in Überzahl nur selten etwas Bahnbrechendes ein.

Nur einmal musste SVR-Schlussmann Jannis Waldmann in der zweiten Halbzeit in höchster Not im Eins-gegen-Eins gegen Dennis Thiessen klären. Neben dem Platzverweis war auch der Elfmeter für Rugenbergen Interpretationssache: Der eingewechselte Pascal Haase wurde nicht gerade überhart weggeschubst. Doch Jan Melich zielte zu genau und traf lediglich den linken Pfosten (52.), sodass der fünfte Sieg in Folge nicht zustande kam. „Wir haben das in Unterzahl taktisch und kämpferisch gut gemacht. Mit dem Punkt und unserem bisherigen Saisonverlauf kann ich sehr gut leben“, meinte Palapies.
 

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erstellt am 15.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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