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Tischtennis : Rückkehr in die neue Halle

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Warum Yvonne Brinke Sparrieshoop in guter Erinnerung hat. Wesner und Zuna sind die Titelträger im Einzel.

Klein Offenseth-Sparrieshoop | „Tadellos, Note eins.“ Dieses Zeugnis hat Yvonne Brinke dem TSV Sparrieshoop für die erstmalige Ausrichtung der Tischtennis-Kreismeisterschaften ausgestellt. Nun ist die Sportwartin des Kreistischtennis-Verbandes (KTTV) Pinneberg natürlich ein wenig befangen. In Sparrieshoop hat die Heidgrabenerin im Alter von 14 Jahren begonnen, ernsthaft das schnellste Rückschlagspiel der Welt zu erlernen. In Sparrieshoop hat sie mit dem TSV in der Regionalliga gespielt, gehörte in der Saison 1998/99 auch zum erweiterten Kader in der 2. Bundesliga. Beides noch in der liebevoll auch mal „Schuhkarton“ kleinen alten Halle der Grundschule.

Für solche Titelkämpfe war die nun ganz und gar nicht geeignet, für Mannschaftsspiele auch auf hohem Niveau reichte es aber. „Und ich muss ganz ehrlich sagen: Die alte Halle hatte ihren Charme“, so Brinke. „Das war damals ein Highlight für den Kreis Pinneberg.“ Fürs Dorf sowieso, denn Brinke – noch unter ihrem Mädchennamen Yvonne Rühlow – war anfangs die einzige „Auswärtige“ in dem Sparrieshooper Quartett. Mehr als 100 Zuschauer kamen, eine Kulisse, wie sie vorher und auch heute bei Tischtennisspielen im Kreisgebiet nahezu undenkbar war und ist. „Nimmt man den Fußballvergleich war es wie der FC St. Pauli, was das Flair angeht“, schwärmt Brinke heute noch.

An die 15 Jahre Regionalliga erinnert sich auch Ingo Ende, damals wie heute Tischtennis-Chef des TSV Sparrieshoop, gern zurück. Und natürlich hätte er schon damals gerne so eine Halle wie jetzt gehabt. „Dann hätte man Training und Punktspiele parallel fahren können, aber es ist müßig, darüber heute zu klagen“, sagte er. Nun profitierten die Kreis-Cracks von dem im Februar eingeweihten Neubau.

Berit Zuna in Aktion.
Berit Zuna in Aktion. Foto: Völz
 

Sportlich blieben die Sparrieshooper Frauen außen vor. Das Endspiel der Frauen A mit nur acht Teilnehmerinnen gewann Berit Zuna (FTSV Fortuna Elmshorn) im vereins- und familieninternen Generatiosvergleich gegen ihre Tante Elke Lohse 11:3, 9:11, 11:9, 11:3; bei den Frauen B setzte sich Paralympics-Teilnehmerin Stephanie Grebe aus Heidgraben in der Fünfer-Gruppe ohne Niederlage durch.

Titelverteidigung

Kreismeister der Männer A wurde wie im Vorjahr der für den TTC Seeth-Ekholt in der Verbandsliga spielende Tobias Wesner, der den Routinier Thorsten Lentfer (Holstein Quickborn) 12:10, 11:7, 11:7 bezwang. Bei den Männern B siegte Dirk-Oliver Breitenbauch (TSV Uetersen).

„Bei den Damen war die Beteiligung mau, bei den Herrren waren es teilweise mehr als im vergangenen Jahr“, fasste Ingo Ende die bestandene Sparrieshooper Feuertaufe als Ausrichter zusammen. Die Resonanz sei jedenfalls positiv gewesen. Ob Note eins, wie von Yvonne Brinke vergeben, wolle er nicht beurteilen, denn: „Es gibt sicher Kleinigkeiten, die man verbessern und modifizieren kann.“

Die nächsten Gelegenheiten dazu ergeben sich bereits am Sonntag, 16. November, bei den Senioren-Kreismeisterschaften und den Mini-Meisterschaften für vereinsungebundene Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren am Sonntag, 30. Novemberg – natürlich in der neuen Sparrieshooper Halle.

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erstellt am 05.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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