Fussball-Relegation : Relegation: HR II erwartet „große Kulisse“

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22. Mai 2015, 16:00 Uhr

Es kann losgehen. Nach zwölf aufeinander folgenden Punktspiel-Siegen in der Staffel West sind die Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen II fest entschlossen, sich auch in der Relegation der Bezirksliga-Vizemeister durchzusetzen. „Die Vorfreude ist riesig”, sagt Trainer Oliver Berndt vor dem Gastspiel bei der HSV-Dritten am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasen Ochsenzoll. Die weiteren Gegner sind Bergedorf 85 und Este 06/70. Zwei oder drei Teams gehen hoch.

Sämtliche Spieler des Kaders stehen zur Verfügung. Ein unbeschriebenes Blatt sind allerdings die Gastgeber, die sich im Regelfall auf die Unterstützung mehrerer 100 Fans verlassen können. Möglicherweise lockt das Relegationsspiel sogar mehr als 1000 nach Norderstedt. Die Halstenbeker sind auf ein paar derbe Sprüche eingestellt und denken nach ihren Erfahrungen beim Sottmann-Cup (Hallenturnier) im Januar, als sie die HSV-Dritte 3:1 besiegten, dass sie die Kulisse eher beflügelt.

Auf dem Grandplatz am Rotenhäuser Damm kommt es zeitgleich zur ersten Bewährungsprobe für den SuS Waldenau, der in der Staffel 7 hinter Roland Wedel souverän den zweiten Rang erreichte. Gastgeber Rot-Weiß Wilhelmsburg hatte das Pech, den Titel in der Staffel 1 nur um einen Punkt zu verfehlen. „Man kann davon ausgehen, dass auf uns ein kräftiges Kaliber wartet”, sagt Michael Mathey.

Der Waldenauer Coach stimmte seine Schützlinge ganz entspannt auf die bevorstehenden Aufgaben ein. Alles kann, nichts muss. Wenn es klappt, wäre es umso schöner, zumal sich die Waldenauer mit Sören Raschke, Timo Carstens (Blau-Weiß 96), Pascal Gertschat (Blau-Weiß 96 II), Mike Kolbe, Ricki Voß und Marcel Gompf (VfL Pinneberg II) für die kommende Saison schon adäquat verstärkten.

In der vorsorglichen Relegation der Kreisklassen-Dritten stehen Kickers Halstenbek die längere Zeit verletzten Kevin Hagemann, Veys Karimi und Felix Wankel wieder zur Verfügung. Auswärts gegen den Glashütter SV III fehlen allerdings Thomas Bolz und Robert Suhr aus privaten Gründen. Co-Trainer Gyula Wetzel geht davon aus, dass allenfalls der beste der drei Gruppensieger hoch klettert.

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