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Bert-Meyer-Cup : Reibes Vorahnung wird wahr

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Landesliga-Fußballer des Wedeler TSV triumphieren beim Bert-Meyer-Cup. 600 Zuschauer sehen Budenzauber der Extraklasse.

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erstellt am 11.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Pinneberg | Thorben Reibe sah es kommen: „Wedel ist heute stark aufgelegt. Am Ende wird die Effizienz den Unterschied ausmachen“, befand der neue Cheftrainer des Fußball-Oberligisten VfL Pinneberg. Augenblicke zuvor hatte der VfL beim heimischen Bert-Meyer-Cup eine 0:1-Pleite im Gruppenspiel gegen den Landesligisten kassiert und auch im zweiten Aufeinandertreffen sollte die Reibe-Elf aufgrund mangelnder Effizienz den Kürzeren ziehen.

Aber der Reihe nach. Nach zwei Vorturnieren stand am Sonnabend das Hauptturnier um die 19. inoffizielle Hallenmeisterschaft des Kreises Pinneberg an. Mitorganisator Roland Lange begrüßte in der mit 600 Zuschauern ausverkauften Halle der Theodor-Heuss-Schule zehn Teams, die in zwei Gruppen zunächst um die vier Halbfinaltickets kämpften.

Die bereits erwähnten Mannschaften des WTSV und des VfL waren in der Gruppe A das Maß aller Dinge. Wedel zog ungeschlagen in die Runde der letzten Vier ein, die Hausherren folgten auf dem zweiten Rang. Spannender ging es in der Gruppe B zu. Hinter den Hallenkönigen des SV Rugenbergen, die zuletzt die Turniere in Horst (Bartels-Cup) und in Quickborn (Collatz-+-Schwarz-Cup) für sich entschieden hatten, entfachte ein Dreikampf um das zweite Semifinalticket. Mit den Landesligisten TSV Uetersen und FC Elmshorn sowie dem Sieger des zweiten Qualifikationsturniers, dem Kummerfelder SV (Kreisliga), wiesen nach den vier Gruppenspielen drei Teams fünf Zähler vor.

Dank des besseren Torverhältnisses setzte sich schlussendlich der TSV (10:9) vor dem Liganachbarn von der Wilhelmstraße (7:6) und dem KSV (5:6) durch. Die Freude war beim Tabellenelften der Hammonia-Staffel jedoch schnell verflogen. Trotz einer 1:0-Führung setzte es für den TSV im Duell gegen den WTSV im Endeffekt eine 1:2-Pleite. Der WTSV konnte sich dabei einmal mehr auf den bärenstarken Aytac Erman verlassen. Erman sorgte nach dem Ausgleich von Tim Jobmann für den Siegtreffer.

Im zweiten Halbfinale kam es derweil zum Duell zweier Oberligisten. Titelverteidiger VfL Pinneberg traf auf die Elf aus Bönningstedt und ließ dem SVR nicht den Hauch einer Chance. Tim Jeske und Alexander Borck sorgten frühzeitig für die 2:0-Führung und spätestens nach dem 4:0 durch Fabian Knottnerus war die Messe gelesen. Die von Co-Trainer Knut Aßmann betreuten Bönningstedter betrieben durch Jan Melich und Jan Lauer lediglich Ergebniskosmetik. „Uns sind zu viele Fehler unterlaufen“, befand Aßmann. Seine Elf musste sich anschließend auch im Neunmeterschießen um Platz drei geschlagen geben. Der TSV Uetersen hatte das bessere Nervenkostüm und siegte mit 2:1.

Im Finale sollten die Nerven ebenfalls eine immense Rolle spielen. Wie bereits im Gruppenspiel wurde dem Gastgeber die fehlende Abgeklärtheit zum Verhängnis. Zwar ging der VfL dank Daniel Diaz in Front, die Antwort von Wedels Erman ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Anschließend scheiterten sowohl Sascha Richert als auch Daniel Diaz. Auf der anderen Seite nutzte ausgerechnet Ex-VfL-Akteur Thomas Koster eine Unachtsamkeit von Luis Diaz und machte den vierten vierten Turniererfolg des WTSV nach 1998, 2009 und 2010 perfekt. „Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht“, befand WTSV-Coach Heiko Barthel.

Mitorganisator Roland Lange schürt derweil bereits die Vorfreude auf das nächste Jahr. „Dann steht die 20. Auflage an. Wir werden uns etwas besonderes einfallen lassen“, so Lange.

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