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Fußball-Oberliga : Reibe-Wechsel nach Pinneberg perfekt

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Torjäger hat ab sofort einen neuen Verein - und auch in den Fall Aytac Erman kommt langsam Bewegung.

Der Wechsel innerhalb der Fußball Oberliga Hamburg vom FC Elmshorn zum VfL Pinneberg ist perfekt. Thorben Reibe ist wieder Pinneberger. Donnerstagvormittag hat FCE-Teammanager Eugen Igel dem bei Trainer Achim Hollerieth aus „sportlichen Gründen“ nicht mehr gelittenen Mittelfeldregisseur die entsprechenden unterschriebenen Schriftstücke gefaxt. „Ich habe meine Pflicht getan. Ab sofort wäre er frei“, sagte Igel, der das gute Verhältnis zum VfL Pinneberg betonte. „Wir haben uns freundschaftlich geeinigt“, so Igel zu den Ablösemodalitäten – wie schon beim Wechsel von Steffen Maaß an die Fahltsweide.

Getan hat sich auch etwas in der Personalie Aytac Erman – auch wenn der Deutsch-Türke mit Sicherheit am Sonntag gegen den Bramfelder SV noch nicht spielen darf. Den Antrag auf Spielgenehmigung mit der bestätigten Vertragsauflösung und Freigabe von Ermans bisherigem türkischen Verein Istanbulspor hat Igel aber drei Tage vor Ende der Transferperiode beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt eingereicht. „Es war jede Menge Schriftkram“, den Igel mit dem 24 Jahre alten Stürmer gestern zu erledigen hatte. Die Entscheidung, ob der früher beim Altona 93 und Victoria in der Oberliga bereits aktiv gewesene Erman eine sofortige Spielberechtigung erhält oder eine Wartefrist absitzen muss, liegt beim DFB.

Während Hollerieth bei dieser Personalie sich in Geduld üben muss, hat der gerade zum Hamburger Trainer des Jahres Gewählte in Leon Müller in jedem Fall eine Alternative mehr zur Verfügung. Die Freigabe des von TuRa Meldorf gekommenen 18-Jährigen liegt vor. Ob Müller, genau wie der vor einer Woche von Germania Schnelsen gekommene Timo Trefzger, Berücksichtigung in der ersten Elf findet, ließ Hollerieth wie üblich offen. „Wir werden beim Training genau hinsehen“, sagte er.

Bei den Einheiten gehe derweil wieder alles seinen „normalen Gang, wie es sich für die Oberliga gehört.“ Vor zwei Wochen nach der 1:4-Pleite beim SV Rugenbergen hatte Hollerieth in einem Frustausbruch noch darüber geklagt, dass nur zwölf oder 13 Akteure regelmäßig beim Training waren. Das habe sich seitdem geändert.

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erstellt am 30.Aug.2013 | 06:00 Uhr

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