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Fußball-Kreisliga : Rasse, Klasse und viel Hektik

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Halstenbek-Rellingen III trotzt Heidgraben mit viel Einsatz einen Punkt ab. Kummerfelder SV neuer Tabellenführer.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen III freuten sich über einen Bonuspunkt. Beim leistungsgerechten 2:2 (1:0) auswärts gegen den bisherigen Tabellenführer Heidgrabener SV boten sie ihre bislang stärkste Saisonleistung. „Rasse, Klasse, viel Hektik. Es war alles drin“, sagte Paul Pietsch aus dem Trainerstab der Gäste. Insgesamt acht gelbe Karten zeugten vom Einsatzwillen beider Teams. Die letzte galt Jannik Suhr, der kurz vor dem Abpfiff einen Foulelfmeter und damit das 2:2 verschuldete.

Erster der Staffel 8 ist jetzt der Kummerfelder SV, um sich für das 4:0 (2:0) auswärts über Germania Schnelsen II nicht nur beim dreifachen Torschützen Christopher Klengel zu bedanken. „Er war sensationell“, lobte Trainer Werner von Bastian auch Keeper Yannik Neumann, der die besten Chancen der starken Schnelsener vereitelte. Die Kummerfelder hatten deutlich weniger Ballbesitz als die Gastgeber. Aber ihre Konterangriffe saßen.

Ganz oben wollte auch der 1. FC Quickborn mitmischen. Doch das Team verliert nach dem 2:2 (1:1) gegen Union Tornesch II an Boden. Eine kleine Steigerung reichte nicht, die Tornescher in die Knie zu zwingen. Ein Freistoßtreffer von Fatih Simsek in der 74. Minute kostete den Anschluss zur Spitze. FCQ-Coach Jan Ketelsen ärgerten „viele Flüchtigkeitsfehler“.

Auch dem Stadtrivalen erging es nicht gut. Der TuS Holstein war beim 2:3 (1:2) auf dem Rasen des Moorreger SV nicht das schlechtere Team. Der sportliche Leiter Fikret Yilmaz verspürte Bitterkeit, als Leon Wähling bei einem Lattenschuss in der 89. Minute haarscharf das 3:3 verpasste. MSV-Coach Arne Frank räumte „Glück“ ein.

Im Abstiegskampf kamen weder der SSV Rantzau II noch der immer noch sieglose SC Egenbüttel III voran. Das 3:3 nach torloser erster Halbzeit im direkten Vergleich stand im Zeichen von Lennart Lemke, der die Barmstedter mit zwei blitzsauberen Freistoßtreffern am Leben hielt. Dem Rellinger Keeper Carsten Wulf blieb nicht die Spur einer Abwehrchance. Nach drei Toren innerhalb von elf Minuten hatten die Gäste schon 3:1 geführt. „Doch wenn dann einer so gut zielt, ist man machtlos“, sagte ihr Trainer Frank Bestmann. Die ausgefallenen Partien des SV Rugenbergen III gegen den TuS Hemdingen-Bilsen und des Hetlinger MTV gegen den TSV Uetersen III wurden für den 13. Dezember neu angesetzt.  

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