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Fußball-Oberliga : Rackern, kämpfen – alles für den Erfolg

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

„Für die Mannschaft schmeiß ich mich immer rein“: Fabian Böwig und der FC Elmshorn müssen am Sonnabend in Curslack-Neuengamme ran.

Er gehört beim Fußball-Oberligisten FC Elmshorn mittlerweile zum Inventar. Kämpft, rackert, stopft Löcher und versorgt die Angreifer mit Vorlagen.

Fabian Böwig – der Dauerbrenner im FCE-Mittelfeld, der weder sich noch den Gegner schont. Als vor zwei Wochen alle Welt dachte, er hätte sich im Training nach einem Zweikampf mit Maurizio D’Urso schwerstens am Sprunggelenk verletzt, biss er auf die Zähne und machte kurze Zeit später weiter als wäre nichts gewesen.

„Das war ein unfassbarer Schmerz“, erinnert sich Böwig zurück. „Ich konnte zwei, drei Tage nicht laufen – jetzt geht’s wieder.“

Beim Arzt war „Fabi“ nicht. Warum auch? „Ich halte nichts davon, Wehwehchen überzudramatisieren“, erklärt der 27-Jährige, der seit drei Jahren die Knochen für den FCE hinhält.

Alles für den Sieg, für den Erfolg. „Für die Mannschaft schmeiß ich mich immer rein“, sagt Böwig. Das wird der „Globetrotter“, der beruflich weit umherkommt, auch morgen beim SV Curslack-Neuengamme wieder tun. So ihn FCE-Trainer Achim Hollerieth denn aufstellt. Davon ist auszugehen. Nur gegen Alstertal-Langenhorn (2:1) war er nicht auf dem Platz, ansonsten hatte er immer seine Füße im Spiel. Auch bei Altona 93 (1:1), dem Spiel nach der schmerzhaften Sprunggelenks-Prellung.

An das Spiel in der Adolf-Jäger-Kampfbahn denkt Böwig besonders gern zurück. „Da haben wir gezeigt, wozu wir fähig sind.“ Wenn nur das Problem mit dem Toreschießen nicht wäre. Die „Lüne-Lücke“, enstanden durch den Wechsel von Ex-Torjäger Jan Lüneburg zu Eintracht Norderstedt, klafft noch immer.

Zum Vergleich: In der vergangenen Meister-Saison hatte der FCE nach acht Spielen 19 Tore auf seinem Konto, jetzt erst 11. Für Böwig kein reines Sturmproblem, sondern eins, das die gesamte Spielorganisation betrifft: „So wie das Verteidigen vorn im Sturm beginnt, fängt das Toreschießen hinten in der Verteidigung an.“ Sprich – im Spielaufbau

Abhilfe könnte Aytac Erman schaffen. Am Gramkowweg, wo der FCE zuletzt im Schneetreiben mit 4:0 gewann, muss der 24-Jährige noch ein letztes Mal zuschauen. Danach darf er endlich ran.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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