Tennis : Quickborn wird von den Geistern der Vergangenheit eingeholt

Fokussiert: Quickborns Alexander Todorov siegte sowohl im Einzel als auch im Doppel.
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Fokussiert: Quickborns Alexander Todorov siegte sowohl im Einzel als auch im Doppel.

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19. Juni 2014, 16:00 Uhr

Quickborn | Die Geister der Vergangenheit haben die Tennisherren des TuS Holstein Quickborn endgültig eingeholt. Zwar feierte das Team aus der Nordliga einen 6:3-Auswärtserfolg beim TC Lilienthal, die Hoffnung auf den Aufstieg haben die hiesigen Filzkugel-Asse jedoch bereits begraben. „Ich habe es der Mannschaft von Beginn an gesagt. Die 4:5-Auftaktniederlage gegen den Braunschweiger THC wird uns verfolgen und schlussendlich hat sie uns das Genick gebrochen “, resümierte Trainer Kay Schmidt.

Rein rechnerisch ist der Gang in die Regionalliga zwar noch realisierbar, die Vorzeichen stehen jedoch denkbar schlecht. Einen Spieltag vor Saisonende belegt die Truppe vom Harksheider Weg den vierten Rang im Tableau und empfängt zum Abschluss der Sandplatzserie den ungeschlagenen Ligaprimus des Hamburger Polo Club. Ein Sieg ist Pflicht und zeitgleich müssen die Quickborner auf mehrere Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Der Tabellenzweite aus Suchsdorf müsste beide noch ausstehenden Duelle verlieren und Braunschweig, dritter des Rankings, am letzten Spieltag Lilienthal unterliegen. „Wir spielen nur noch um die Goldene Ananas. Wir haben das Saisonziel verpasst und müssen uns hinterfragen. Wir haben drei Akteure in unserem Team, die professionell den Sport betreiben. Da müsste ein Aufstieg in die Regionalliga eigentlich machbar sein“, merkt der Coach an.

Wie es in Zukunft weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Der Klub werde weiter die Jugend aufbauen, dass steht laut Schmidt an erster Stelle. „Die Nachwuchsakteure Maximillian Todorov, Jannik Kumbier und Alain Sama haben in dieser Spielzeit wichtige Erfahrungen gesammelt. Das wird ihnen in der kommenden Saison enorm weiterhelfen“, glaubt der 51-Jährige.

Im Duell gegen Lilienthal mussten Todorov und Sama hingegen Lehrgeld bezahlen. Beide kassierten im Einzel glatte Zwei-Satzniederlagen und unterlagen zudem auch gemeinsam im Doppel im Champions-Tiebreak. Da sich der Rest des Teams jedoch souverän präsentierte und Erik Chvojka, Florian Barth, William Boe-Wiegaard und Alexander Todorov ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, stand am Ende ein 6:3-Erfolg zu Buche. Den Triumph nahmen Schmidt und Co. jedoch emotionslos hin. Zu tief sitzt die Enttäuschung über die Auftaktniederlage gegen Braunschweig und den daraus resultierenden Folgen.

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