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Fußball-Oberliga : Punkt beim Ersten: Fischer fällt was ein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Auch nach fast elf Jahren beim Fußball-Oberligisten VfL Pinneberg fällt Trainer Michael Fischer noch etwas ein, um dem Gegner – in diesem Fall Tabellenführer Barmbek-Uhlenhorst – Kopfzerbrechen zu bereiten. Nicht wenige Zuschauer staunten, als der VfL-Coach im Stadtpark mit einer Dreierkette agieren ließ, in der der gelernte Stürmer Thorben Reibe (für den erkrankten Tim Vollmer) als Libero vor den Manndeckern Kjell Ellerbrock und Jan-Philipp Zimmermann fungierte.

Dazu zwei hoch verteidigende Außenverteidiger (Luis und Daniel Diaz) – und fertig war Fischers Matchplan, der aufging. Die zuletzt schwächelnden Pinneberger spielten eine konsequente Manndeckung und errangen damit in Hamburg ein 0:0. „In unser Situation ein echter Achtungserfolg“, betonte Fischer.

Einziges Manko: Das Umschaltspiel. „In einigen Konter-Situationen merkte man, dass uns derzeit noch etwas das Selbstvertrauen fehlt. Beim Torabschluss waren wir nicht konsequent genug, sonst wäre vielleicht noch mehr drin gewesen als ein Remis.“ Zumal Reibe mit einem Flugkopfball nur den Außenpfosten traf (85.). In der Defensive ließ der Gast aber kaum etwas zu, immer wieder Biss sich BU am Abwehrbollwerk die Zähne aus. Fischer: „Wir sind das erste Team, das bei BU punkten konnte, das gibt uns Selbstvertrauen für das anstehende Derby gegen Rugenbergen.“ Ob mit derselben Taktik, ließ Fischer allerdings offen.  

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