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Premiere in New York

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Tennis Linienrichter Alexander Franke (TSV Holm) feierte bei den US Open sein Grand-Slam-Debüt

Die 5. Holmer Open auf der Tennisanlage am Rande der Holmer Sandberge fielen in diesem Jahr aus. Einer der Gründe für die Absage: Alexander Franke, der die Veranstaltung bisher zusammen mit Mike Plohmann organisiert hat, wurde zu Höherem berufen und aufgrund mehrjähriger Erfahrung als Stuhlschiedsrichter und Linienrichter in diesem Jahr für die US Open selektiert „Ich war zum ersten Mal bei einem Grand-Slam tätig, es war der Höhepunkt der Saison für mich“, so der ehemalige Junioren- und Herrenspieler des TSV Holm über seine Zeit in New York.

Die 137. US Open waren das letzte von vier Grand-Slam-Turnieren und zugleich das am höchsten dotierte Tennisturnier der Saison 2017. Den Titel im Herreneinzel sicherte sich der Spanier Rafael Nadal, bei den Damen siegte die US-Amerikanerin Sloane Stephens. Die deutschen Hoffnungsträger Angelique Kerber und Alexander Zverev blieben hinter den Erwartungen zurück, schieden frühzeitig aus.

Alexander Franke, der für den Holmer Indoor-Cup 2017 im Sportcenter „Kessy“ wieder dabei sein möchte, studiert zurzeit im vierten Semester an der Deutschen Sporthochschule Köln und schlägt wegen der unmittelbaren Nähe auch zu Punktspielen für Rot-Weiß Königsdorf (Verbandsliga Nordrhein-Westfalen) auf. Den Schwerpunkt hat Franke allerdings in diesem Jahr auf die Schiedsrichter-Tätigkeit im Tennis verlegt. Er besitzt die in Deutschland höchste Lizenz als A-Schiedsrichter und ist international als „White Badge“ – die dritthöchste Stufe – eingestuft.

„Ich arbeite schon seit 2014 als Tennis-Schiri bei verschiedenen Events“, erzählt der 24-Jährige. Als Stuhlschiedsrichter ist er bei den Future Turnieren der Internationalen Tennis Federation (ITF) im Einsatz und hat vorvergangene Woche bei der ATP Challenger Tour debütiert. „Es ist schon eine schöne Sache, Hobby und Beruf mit dem Reisen zu verbinden, neue Länder und Orte zu entdecken und Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen“, freut sich der Tennisbegeisterte. Schon fast zur Routine geworden ist dagegen sein Engagement in der 1. Bundesliga.

In diesem Jahr durfte Franke bei Turnieren zehn Mal auf dem Platz des Stuhlschiedsrichters – unter anderem in Bulgarien, Israel und Rumänien sowie auf diversen Turnieren in Deutschland – Platz nehmen. Zudem war er als Linienrichter bei den Master-Turnieren Monte Carlo, Madrid, Doha und Stuttgart am Spielfeldrand postiert. Und während der German Open am Hamburger Rothenbaum haben ihn etliche Holmer wiedererkannt. Bei dieser Vielzahl an Terminen und Reisen hat sich der Sportstudent ein Urlaubssemester gegönnt und keine Kurse belegt: „Ich möchte in diesem Jahr einfach mehr Zeit für Tennis haben.“



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