Reitsport : Polo-Sport zum Anfassen

Auf und davon: Polo-Crack Christopher Kirsch (vorn) jagt hoch zu Ross dem 130 Gramm schweren Ball nach.
Auf und davon: Polo-Crack Christopher Kirsch (vorn) jagt hoch zu Ross dem 130 Gramm schweren Ball nach.

Nationalspieler Christopher Kirsch bietet auf Gut Aspern ein Programm für die ganze Familie sowie Spitzensport.

shz.de von
12. Mai 2015, 16:00 Uhr

Polo ist der Sport der „Royals“ – jedenfalls in den bunten Illustrierten. Wenn die englischen Prinzen William und Harry hoch zu Ross einen 130 Gramm schweren, weißen Ball treiben, um ihn mit einem ca. 1,30 Meter langen Schläger in ein 7,20 Meter breites Tor zu schlagen, setzen sie die Tradition von Vater Prinz Charles und „Opa“ Prinz Philip von Mountbatten fort. Im Kreis Pinneberg ist dieser rasante Pferdesport schon lange in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Seit 2006 richtet Nationalspieler Christopher Kirsch (46) auf dem Gut Aspern in Groß Offenseth-Aspern Poloturniere aus, die sich zu beliebten Ausflugszielen für die ganze Familie entwickelt haben. Zum Jahresauftakt beginnt morgen der „Sky-Cup“ (bis Sonntag) mit vier Teams.

„Wir bieten Polo zum Anfassen“, beschreibt Kirsch seine Philosophie. Auf den Koppeln können Mutterstuten und Fohlen beobachtet und Pferde gestreichelt werden. Für Kinder stehen Ponys bereit. Und auf das Asado, das argentinische Grillen freuen sich alle. „Man kann auf unserer Academy den Sport auch lernen – ohne eigenes Pferd“, sagt der Hausherr.

Spitzenpferde, meistens aus argentinischer Zucht, die in Deutschland bis zu 25  000 Euro kosten (im Ausland über 100 000 Euro), sind zum Saisonhöhepunkt bei den Internationalen deutschen Meisterschaften (3.-12. Juli) zu sehen, bei der sich bis zu zwölf Teams, gespickt auch mit internationalen Cracks, messen werden.

Das Event ist zudem die vierte Station der German Polo Tour („Bundesliga“), in der Aspern I (mit Christopher Kirsch) 2014 Zweiter wurde. Dann wird auch Ex-HSV-Profi Rodolfo Cardoso zu Gast sein, der sich wie früher Paolo Guerrero auf Gut Aspern heimisch fühlt.

Zweite Heimat ist das Gelände auch für die Fußballabteilung des SSV Rantzau, die die beiden Polofelder (so groß wie zehn Fußballplätze) seit vier Jahren in Vorbereitung auf die neue Serie nutzt. Kein Wunder, dass beim „Oktoberfest“, dem letzten Poloturnier auf Gut Aspern (18.-20. September), die Kicker stark vertreten sind. 

>www.aspernpolo.com
 

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