Handball : Pokaltraum der HSG Pinnau ist geplatzt

Top-Torschütze Julian Biehl (sechs Treffer) konnte die Pokal-Pleite der HSG Pinnau beim VfL Fredenbeck II nicht abwenden.
Top-Torschütze Julian Biehl (sechs Treffer) konnte die Pokal-Pleite der HSG Pinnau beim VfL Fredenbeck II nicht abwenden.

HSG Pinnau scheidet im Achtelfinale des DHB-Amateurpokals gegen VfL Fredenbeck II aus.

shz.de von
13. Februar 2018, 07:00 Uhr

Pinneberg | Der Pokaltraum der HSG Pinnau ist geplatzt. Der hiesige Hamburg-Ligist verlor im Achtelfinale des DHB-Amateurpokals beim VfL Fredenbeck II mit 26:35 (15:14).

Gegen den Verbandsligisten aus dem Handballverband Niedersachsen-Bremen machte sich schlussendlich die angespannte Personalsituation der hiesigen Spielgemeinschaft bemerkbar. Trainer Sascha Burmeister trat die Reise gen Landkreis Stade unter anderem ohne fünf Leistungsträger an. „Wir sind personell auf dem Zahnfleisch gegangen. Ich bin angesichts der Vorzeichen stolz auf die Leistung der Mannschaft“, hielt sich der Frust Burmeisters über das Pokal-Aus in Grenzen.

Nach der ersten Halbzeit sah es sogar so aus, als könnte Pinnau den Personalsorgen trotzen und für eine Überraschung sorgen. Angetrieben vom agilen Julian Biehl (sechs Tore), der nach 25 Minuten vom Gegner in Manndeckung genommen wurde, egalisierten die Gäste einen zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand und gingen mit einer 15:14-Führung in die Halbzeit.

„Wir haben in den ersten 30 Minuten quasi alles richtig gemacht und enorm hohen Aufwand betrieben“, war Burmeister mit dem Auftreten seiner Mannschaft vollends zufrieden.

Der Kraftaufwand in Durchgang eins ging jedoch nicht spurlos an den Gästen, bei denen die beiden A-Jugendspielern Marcel Boster und Tim Schneider ins kalte Wasser geschmissen wurden, vorbei. Pinnau konnte dem Druck der Hausherren nach der Pause nicht mehr entscheidend entgegenwirken und sah sich schnell mit drei Treffern im Hintertreffen. „Fredenbeck hat das im zweiten Durchgang richtig stark gespielt und unsere Fehler eiskalt mit Tempogegenstößen bestraft“, analysierte der Pinnau-Coach.

Nach dem Aus im DHB-Amateurpokal sowie wenige Tage zuvor im Hamburger Verbandspokal (wir berichteten) gilt der Fokus Pinnaus nun wieder einzig und allein der Mission Klassenerhalt in der Hamburg-Liga.

VfL Fredenbeck II – HSG Pinnau 35:26 (14:15)

HSG Pinnau: Iversen, Timm (4), Schneider (3), Biehl (6), Fröhlich (3), Winkler, Bauer (1), Stegmann (5), Koeberer, Boster (1), Simonsen, Booke.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen