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Frauen-Fussball Pokal : Pokal: SCE kampflos weiter, Appen siegt in Unterzahl, Wedel überrascht

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Rellingerinnen stehen schon in der dritten Runde des Wettbewerbs ohne eine einzige Minute gespielt zu haben.

Rellingen | So kann es für die Fußballerinnen des SC Egenbüttel (Bezirksliga) im Oddset-Pokal der Frauen doch weitergehen. Die Rellingerinnen stehen schon in der dritten Runde des Wettbewerbs ohne eine einzige Minute gespielt zu haben.

„In der ersten Runde durften wir uns über ein Freilos freuen, in der zweiten Runde konnte unser Gegner dann nicht antreten“, verrät Egenbüttels Trainer Arne Steenbock. Weil die erste Mannschaft des Gegners Komet Blankenese zeitgleich mit der zweiten im Pokal antreten musste, bekam die Zweite kein Team zusammen. „Komet hatte für zwei Pokalspiele 21 Mädels zur Verfügung, zu wenig“, so Steenbock, der ergänzt: „Personalmangel ist im Frauenfußball leider an der Tagesordnung, immer wieder fehlen Spielerinnen urlaubs- oder berufsbedingt, zudem sind viele verletzt.“

Auch der SC Egenbüttel klagt derzeit über mehrere langzeitverletzte Leistungsträgerinnen, dennoch freut sich Steenbock, dass sein Team nun in der dritten Runde endlich in den Pokal-Spielbetrieb einsteigen kann. „Mein Wunschgegner wäre Este. Die waren jahrelang mit uns in der Bezirksliga West, wurden jetzt in die Oststaffel verlegt. So gäbe es im Pokal ein Wiedersehen.“

Auch der Landesligist TuS Appen hatte in der zweiten Pokalrunde mit Personalsorgen zu kämpfen. Mit nur zehn Akteurinnen reiste das Team von Trainer Sascha Liebenow zum Kreisligisten Großflottbeker SV – und gewann durch Tore von Carolin Schreiner (15.) und Lara Casper (67.) dennoch mit 2:0.

Trotz 0:8-Niederlage verkauften sich die Bezirksliga-Fußballerinnen der SV Halstenbek-Rellingen gegen den überstarken Regionalligisten Hamburger SV teuer.

Die größte Überraschung der zweiten Runde aus Kreis-Pinneberger Sicht gelang den Mädels des Wedeler TSV. Der Kreisligist bezwang den höherklassigen Bezirksligisten USC Paloma nach Verlängerung mit 5:4. 3:3 stand es nach 90 Minuten, nach der frühen Führung durch Bente Steinecke und einem Doppelpack von Linda Zemke, gelang Paloma erst in der 90. Minute der 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung sorgte Zemke mit ihren Treffern drei und vier für den Einzug in die nächste Runde.

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erstellt am 24.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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