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Fußball: Oddset-Pokal : Pokal-Krimi im Rosenstadion: TSV Uetersen schmeißt Victoria im Elfmeterschießen raus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Es wurde noch eine lange Nacht im Rosenstadion. Am Ende der spontanen Feier hatten die Landesliga-Fußballer des TSV Uetersen immer noch nicht realisiert, was sie geleistet hatten.

Mit einem 9:8 (2:2)-Erfolg nach Elfmeterschießen zogen sie gegen vierfachen Cupsieger SC Victoria in die fünfte Runde des Oddset-Pokals. Trainer Peter Ehlers dachte an 2009, als die Uetersener das Oberligateam von der Hoheluft ebenfalls im Elfmeterschießen im Viertelfinale ausgeschaltet hatten (um im Halbfinale am SC Concordia zu scheitern). Wie weit tragen sie ihre Beine diesmal? Pokalheld war Keeper Christopher Knapp, der seine starke Leistung während der 120 Spielminuten mit zwei Paraden im Elfmeterschießen krönte.

Von den Gastgebern scheiterte nur Raphael Friederich, während Yannick Kouassi, Maik Stahnke, Marcel Jobmann, Keeper Knapp, Eddy Enderle, Phillip Kuschka und zum Schluss Jannick Prien die Ruhe bewahrten. Für Jobmann war es der zweite verwandelte Elfmeter, nachdem er schon in 107. Minute einen an Maik Stahnke verursachten Strafstoß zum 2:2 genutzt hatte. „Einen Klassenunterschied habe ich nicht gesehen“, freute sich TSV-Abteilungsleiter Thorsten Reinke, der von Yannick Kouassi einen Kopfball an den Querbalken (43.) und in der 64. Minute das 1:1 aus 20 Metern geboten bekam. Die Lokstedter kamen in der 25. und 103. Minute zu ihren Torerfolgen. Eine Runde weiter ist auch der Uetersener Landesliga-Konkurrent Wedeler TSV, der allerdings 120 Minuten benötigte, sich beim TSV Glinde (Bezirksliga) mit 4:2 (2:2) durchzusetzen. Heiko Barthel aus dem WTSV-Trainerstab musste sich ärgern, dass sein Team eine 2:0-Führung nach Toren von Thomas Koster (2.) und Aytac Erman (20.) leichtfertig in den Sand setzte. Torwart Stefan Steen sorgte dafür, dass nicht mehr Schaden als in der 61. (1:2) und 90. Minute (2:2) entstand. Die bei weitem nicht in Bestbesetzung angetretenen Gäste konnten sich auch auf Erman verlassen, der die Partie mit Treffern in der 100. und 116. Minute entschied.

Bitter war das Pokal-Aus des FC Roland Wedel, der alle Gegentreffer beim 0:3 (0:0) gegen den TSV Glinde nach Roter Karte (12.) in Überzahl einsteckte (55., 56., 67.). In der 68. Minute sah auch der Wedeler Josip Dilber Rot.

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