Fussball : Pokal: Frauen des FC Union Tornesch vermasseln Einigkeit die Revanche

Gefühl im Fuß: Unions Kim Kramer setzte mit ihrem Lupfer zum 2:1 den Schlusspunkt.
Gefühl im Fuß: Unions Kim Kramer setzte mit ihrem Lupfer zum 2:1 den Schlusspunkt.

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15. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Als die Verbandsliga-Fußballerinnen des FC Union Tornesch eine Stunde vor Anpfiff ihres Achtelfinal-Pokalspiels am Sonntagmittag beim Staffelkonkurrenten Einigkeit Wilhelmsburg ankamen, da machten sich die Gegnerinnen bereits auf dem Kunstrasenplatz an der Dratelnstraße warm. „Schon allein daran hat man gesehen, dass sie hochmotiviert waren“, berichtet Unions Coach Mahdi Habibpur.

Die Wilhelmsburgerinnen hatten zwei Rechnungen offen: In der Liga unterlagen sie den Tornescherinnen mit 0:3, da Union zudem als Tabellenfünfter für das Hallenmasters meldete, durften sie wiederum an selbigem nicht teilnehmen (nur die ersten Fünf der Verbandsliga sind automatisch qualifiziert). „Wir wussten, dass es ein ganz anderes Spiel als das in der Liga werden würde“, gestand Habibpur.

Doch seine Mädels hielten dem Anfangsdruck der Heimelf stand – und das, obwohl sie noch am Vorabend ihre Weihnachtsfeier am Großen Moorweg absolvierten. „Man merkte einigen Mädels die Feier noch an“, scherzte Habibpur, „umso höher ist es ihnen anzurechnen, dass sie sich dennoch zusammengerissen haben.“

Mit den starken Kim Kramer und Alexandra Möller sowie Keeperin Ronja Krohn im Feld ließ Union auch nicht locker, nachdem Einigkeit das 1:0 durch Alexandra Möller (12.) noch vor der Pause ausglich (38). Per Lupfer sorgte Kramer in Minute 77 für den Einzug ins Viertelfinale – und dafür, dass die Wilhelmsburger Revanche misslang. „Ein hartes Stück Arbeit“, so Habibpur, dem ebenfalls die Weihnachtsfeier nach Spielschluss noch in den Knochen steckte. 

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