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Frauen-Verbandsliga : Pokal-Erfolg für Union Tornesch

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Leicht machen es ihm seine Fußball-Mädels aktuell nicht. Nachdem sie zuletzt in der Frauen-Verbandsliga zweimal verloren hatten, bescherten sie ihrem Trainer Mahdi Habibpur auch in der 2. Runde des Oddset-Pokals keinen vollkommen entspannten Nachmittag.

Durch Tore von Josefin Lutz (10.) und Sonja Wulff (33.) waren sie gegen den Staffelkonkurrenten SC Nienstedten zwar früh mit 2:0 in Führung gegangen, richtig Sicherheit brachte das aber nicht in ihr Spiel.

Kurz vor der Pause fingen sie sich an der Friedlandstraße das 2:1 (40.), auch das 3:1 durch Kim Kramer nach Wiederanpfiff (55.) sorgte nicht für die Vorentscheidung. Der Gast nutzte die Fehler der Tornescherinnen eiskalt und so musste Unions starke Torfrau Franziska Kielack mehrfach mit gekonnten Paraden eingreifen. Kurz vor Schluss war auch sie machtlos, als dem SCN das 3:2 gelang (85.), doch Tornesch rettete den Sieg über die Zeit und zog in Runde drei ein.

„Ich habe wieder ein paar graue Haare mehr dazu bekommen“, scherzte Habibpur, sah aber im Vergleich zu den Auftritten in der Vorwoche eine deutliche spielerische Steigerung bei seinen Fußballerinnen: „Unsere ersten Tore waren sehr gekonnt herausgespielt, das sah wieder richtig nach Fußball aus, leider haben dann Fehler zu unnötigen Gegentoren geführt.“

Vor allem, dass die Trainingsbeteiligung wieder deutlich angestiegen sei, habe laut dem Coach zu einem „besseren taktischen und spielerischen Verhalten“ geführt: „Anstatt acht hatten wir in der zurückliegenden Woche wieder 18 Spielerinnen im Training. Da kann man dann wichtige Dinge einstudieren. Es ist schön zu sehen, dass die Mädels das auch im Spiel umsetzen, so müssen wir weiterarbeiten“, lobt Habibpur, der beim kommenden Punktspiel am Sonntag in Wellingsbüttel womöglich nicht selbst an der Seitenlinie stehen kann, da er als Spieler der 1. Herrenmannschaft des Klubs zeitgleich ein Kreisliga-Punktspiel zu bestreiten hat.

„Sollte ich nicht da sein, hoffe ich, dass die Mädels den positiven Schwung aus dem Pokal mit in die Liga nehmen werden“, so Habibpur.

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