Fußball-Oberliga : Pinneberger Serie gerissen

Hackentrick: Curslacks Jan Landau (rechts) nimmt den Ball vor Thorben Reibe (VfL) mit.
Hackentrick: Curslacks Jan Landau (rechts) nimmt den Ball vor Thorben Reibe (VfL) mit.

Gut verkauft, aber leider keine Tore: Der VfL verliert auswärts gegen das "stärkste Team der Liga" mit 0:2.

shz.de von
25. November 2013, 16:00 Uhr

So sehr er es auch versuchte, zum Singen konnte Trainer Michael Fischer seine Kicker nicht bringen. Einen Grund, wie ursprünglich geplant ausgelassen zu feiern, gab es für die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg nicht.

Dennoch: Die Stimmung im Bus auf der gemeinsamen Fahrt von Curslack-Neuengamme zurück in den Kreis war keineswegs getrübt. Zwar hatte der VfL am Deich kurz zuvor mit 0:2 verloren und erstmals seit elf ungeschlagenen Spielen in Folge wieder eine Pleite einstecken müssen, gegen das „derzeit stärkste Team der Oberliga“ (O-Ton Fischer), sei dies aber verkraftbar, versicherte der Pinneberger Coach. Zumal sich sein Team „sehr gut verkauft hatte.“

„44 Minuten und 37 Sekunden lang haben wir in Curslack eine disziplinierte und hervorragende Abwehrarbeit geleistet“, so Fischer auf der Rückreise, „dann aber einmal nicht aufgepasst.“ Curslacks pfeilschneller Angreifer Jan Landau war auf dem linken Flügel durchgebrochen und nach innen gezogen. Seinen Schuss konnte VfL-Keeper Tim Brüggemann nur abklatschen – leider vor die Füße von Marcel von Hacht, der zum 1:0 für die Gastgeber abstaubte (45.).

„In Halbzeit zwei riskierten wir dann mehr, dadurch ergaben sich für Curslack aber auch Räume“, so Fischer. Das entscheidende 2:0 fiel allerdings nicht nach einem Konter, sondern nach einer Ecke von Landau, die Pinnebergs Benni Brameier unglücklich an den langen Pfosten verlängerte, an dem Curslacks Kristof Kurczynski einnnickte (73.). In Minute 83 hätte der VfL laut Fischer einen klaren Strafstoß eerhalten müssen, als VfL-Angreifer Thomas Koster von Gegenspieler Metzler im Strafraum umgerannt wurde.

„Wir sind heute seit langer Zeit mal wieder an unsere Grenzen gestoßen. Der Gegner war besser, das nehmen wir als Erfahrung mit und schauen nach vorn – aufs nächste Derby in Elmshorn“, so Fischer optimistisch.

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