Norddeutsche Meisterschaften in Berlin : Pinneberger Hammerwerfer-Duo auf dem Podest

Leonie Müller und Loretta Burchert von der LG Wedel-Pinneberg holen Silber und Bronze. Andere Kreis Pinneberger Athleten schrammen knapp an den Medaillenrängen vorbei.

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18. Juli 2018, 13:30 Uhr

Pinneberg | Die beiden Hammerwerferinnen Leonie Müller und Loretta Burchert waren mit Silber und Bronze die erfolgreichsten Teilnehmer der LG Wedel-Pinneberg bei den Norddeutschen Meisterschaften der U16 und U20 in Berlin-Lichterfelde.

Beide starteten in der Altersklasse U20 und trafen dort nur auf die spätere Titelträgerin Henriette Heinichen aus Braunschweig. Während bei Burchert der Hammer nicht so recht ins Fliegen kam und im Bereich bis 32 Meter stagnierte, steigerte sich Müller im letzten Versuch auf 40,88 Meter.

Siegerin übertrifft LG-Duo um Längen

Das reichte zwar zum Titel der Norddeutschen Vizemeisterin gegen die vereinsinterne Konkurrenz, die Weiten von Heinichen (47,23 Meter) waren an diesem Tag jedoch für beide Pinnebergerinnen unerreichbar.

An der Bronzemedaille knapp vorbei schlidderten die Stabhochspringerin Julia Kirschnick, Speerwerfer Seweryn Chiashocha und Joshua Fock, der am Weitsprung und Hammerwurf teilnahm.

Fehlversuch kostet Julia Kirschnick Bronze

Der 14-jährigen Kirschnick gelang es, im dritten Versuch ihre persönliche Bestleistung von 2,80 Metern zu bestätigen. Über 2,90 Meter scheiterte sie ebenso wie die Drittplatzierte. Da sie jedoch einen Fehlversuch mehr hatte, musste sich Kirschnick mit Platz vier begnügen.

Chiashocha, Dritter der Hamburger Meisterschaften der M15, warf gleich im ersten Versuch beim Speerwerfen 43,42 Meter und schaffte sechs gültige Würfe. Ihm fehlten am Ende knapp 2,50 Meter für einen Podestplatz.

Rückkehrer Joshua Fock hat Pech

Fock, der Anfang Juli von einem USA-Aufenthalt nach Pinneberg zurückgekehrt war, hatte etwas Pech, ihm gelangen im Hammerwurf nur drei gültige Versuche. Der beste ging 45,22 Meter weit und lag knapp fünf Meter unter der Leistung des Drittplatzierten. Im Weitsprung landete er mit drei gültigen Versuchen auf Rang sieben.

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