Janosch Maas (Mitte) und Sebastian Tanner (rechts) bilden den Pinneberger Block.
Janosch Maas (Mitte) und Sebastian Tanner (rechts) bilden den Pinneberger Block.

VfL Pinneberg gewinnt Derby gegen Oststeinbek : Pflichtsieg ohne Glanz

Pinneberger Volleyball-Drittligist schlägt Schlusslicht Oststeinbek klar. Die Freude hält sich allerdings in Grenzen.

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29. Oktober 2018, 11:15 Uhr

Pinneberg | Das Ergebnis, so wirkte es, hatte Sven Klieme, immerhin noch zur Kenntnis genommen. Mehr aber auch nicht. Zwar bescherten die Volleyballer des VfL Pinneberg ihrem Trainer einen klaren 3:0-Heimerfolg im Derby gegen den Oststeinbeker SV. Lobeshymnen bekamen sie dafür aber nicht zu hören.

Viel zu träge und behäbig war das Spiel der Pinneberger in den Augen Kliemes gewesen, der zwar beteuerte, sich über das 3:0 und die drei Punkte zu freuen. Nur so recht abkaufen wollte ihm das kurz nach Schluss kaum einer.

Wenig Licht und viel Schatten im VfL-Spiel

Der spielerische Eindruck hatte das Ergebnis in seinen Gedanken überlagert. Entgegen der Vorgabe bei den Gastgebern, „selbstbewusst und aggressiv“ aufzutreten, verbuchte der noch sieglose Tabellenletzte aus dem Kreis Stormarn „viel zu viele Phasen, in denen er das Spiel bestimmt hat“, stellte Klieme fest. Insbesondere im Aufschlag sei nicht gut gearbeitet worden.

So schafften es die Pinneberger nur unregelmäßig, die OSV-Annahme unter Druck zu setzen und an einem geordneten Angriffspiel zu hindern. „Vieles haben wir dann kämpferisch ausgeglichen“, ließ er sich doch noch zu einem kleinen Lob hinreißen.

Oststeinbek verkauft sich teuer

Ein solches hielt er übrigens auch für den Gegner bereit, „der erwartungsgemäß viel besser war als es der Tabellenplatz aussagt“.

Ein im Spiel phasenweise hell leuchtendes Schlusslicht reichte aber nicht aus, um die Enttäuschung beim VfL-Trainer ob der eigenen Leistung zu mindern oder gar die Freude angesichts des klaren Ergebnisses zu steigern.

„Dieses Spiel war keine Weiterentwicklung”

„Wir hatten uns erhofft, dass wir spielerisch deutlich bessere Akzente setzen können“, gestand Klieme, der mit dem Team nun daran arbeiten wird, die zuletzt ansteigende Formkurve zu halten. „Wir sind auf einem gewissen Grundlevel stabil, müssen uns aber weiter entwickeln. Dieses Spiel war keine Weiterentwicklung.“

VfL Pinneberg – Oststeinbeker SV 3:0

VfL Pinneberg: Sievers, Hoffmann, S. Rieck, Tanner, C. Rieck, L. Wolf, Maas, Voigt, Lydorf, Krause, Radke, Rückborn, Milahn, J. Wolf. Trainer: Sven Klieme

Satzergebnisse: 25:21, 25:23, 25:19

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