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Reiten : Pfingstturnier lockt erneut die Massen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

1000 Teilnehmer auf Wedeler Catharinenhof

Nur wenige Tage nach dem Hamburger Springderby fand vor den Toren der Hansestadt das Pfingstturnier des Reit- und Fahrvereins Wedel statt. Vier Tage lang erlebten die Zuschauer Spitzensport im Springen und in der Dressur. Tausend Reiter waren mit 1600 Pferden angereist, um an den Start zu gehen. Insgesamt 39 Wettbewerbe von E bis zur Klasse S waren ausgeschrieben. Vor allem die klare Trennung zwischen Profi- und Amateurprüfungen macht das Turnier so beliebt. Auch die speziell für junge Pferde angebotenen Prüfungen kommen sehr gut an. So konnten sich 30 fünf- und siebenjährige Springpferde in einer Springpferdeprüfung der Klasse M für das Wedeler Springpferdechampionat qualifizieren. Gewonnen hat dies Manuela Kisse vom Reit- und Fahrverein Lutzhorn mit dem sechsjährigen Holsteiner Hengst GK California aus dem Gestüt Kriseby in Lübeck und einer Wertnote von 8,5. „Ich bin total überrascht, denn diese Höhen ist das Pferd noch nicht gewöhnt“, sagte die junge Frau, die für Aserbaidschan startet.

Für Spannung sorgte das S-Springen am Pfingstsonntag. Elf Reiter kamen mit einer Null-Fehler-Runde ins Stechen, das der Routinier Carsten-Otto Nagel aus dem Nachbarstall Moorhof mit der zehnjährigen Württemberger Stute Savita in einer Zeit von 36,75 Sekunden für sich entscheiden konnte. Den zweiten Platz sicherte sich mit 38,26 Sekunden Maximilian Gräfe vom RuFV Elmshorn auf dem neunjährigen KWPN Hengst Uriko, dicht gefolgt von der Dänin Jennifer Fogh und dem Oldenburger Wallach Carlou aus dem Gestüt Lewitz.

Bekannte Reiter waren auch aus der Dressurszene in Wedel am Start. Der Ausbilder Wieger de Boer lieferte nach mehreren Jahren Turnierpause mit zwei Siegen ein gelungenes Comeback im Dressurviereck. Er gewann mit der zehnjährigen Stute Sandro Rubina den St. Georg und die Intermediare II mit dem zwölfjährigen Dancing Fire, mit dem er im Grand Prix zugleich den zweiten Platz belegte. Gefolgt von seinen Töchtern Paula de Boer auf dem Trakehner Le Rouge auf dem dritten Platz und Sarah Johanna de Boer-Stut, die mit Sternensturm hinter Peter Koch mit Fürst Donnerhall auf dem fünften Platz rangierte.

Die Goldene Schleife jedoch konnte Roland Metzler mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Dante in seinen Ausbildungsstall in Tornesch mitbringen. „Das ist super“, freute sich der gebürtige Schwabe, der den zwölfjährigen Hannoveraner von De Niro selbst ausgebildet hat: „Es ist der erste Grand-Prix-Sieg für Dante.“

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