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Fussball : Party-Laune trotz dürftiger Vorstellung

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst nur 1:1 zum Saisonausklang.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Es hatte unter der Woche eine vorsichtige Anfrage vom SV Henstedt-Ulzburg an Michael Fischer gegeben. Ob der VfR Horst denn sein letztes Saisonspiel gegen die SG Bornhöved/Schmalensee noch ernst nehmen werde, wollte ein Vertreter des SVHU wissen. Das war keineswegs unbegründet, denn dem ehemaligen Schleswig-Holstein-Ligisten drohte noch der Abstieg, sollte die Bornhöved/Schmalensee an der Heisterender Chaussee punkten.

Mehr als ein Bemühen, eine vernünftige Leistung auf den Platz zu bringen, war den Horster Spielern indes nicht zu attestieren. „Es war nach der ersten Halbzeit in Todesfelde unser wohl schlechtester Auftritt in dieser Saison“, gab VfR-Trainer Fischer zu. Nach dem 1:1 (1:0) war er nur froh, „dass wir nicht das Zünglein an der Waage waren.“ Den Gästen reichte der eine Zähler nicht, um den Abstieg zu vermeiden. Die Horster indes hätten bei einem Tor mehr noch auf Rang drei springen können und sich zum besten Sturm der Verbandsliga Süd-West krönen können. Zahlenspiele, die angesichts des sicheren Erreichens der Landesliga und des Gewinns des Kreispokal zu Beginn der Saison aber nicht gar so wichtig waren.

Näher an einem zweiten Tor waren über 90 Minuten die Gäste aus dem Kreis Segeberg. Horsts Keeper René Lemke klärte allein vier Mal in 1:1-Situationen und entschärfte überdies in der 48. Minute einen Foulelfmeter. Beim Ausgleichstreffer, einem Freistoß aus 35 Metern durch die Mauer und die versammelte Abwehr, war ihm in der 68. Minute die Sicht versperrt. Die Horster Führung hatte in der 31. Minute Bastian Clasen nach Vorarbeit von Jan Behrendt und unter gütiger Mithilfe des Innenpfostens erzielt.

Die Stimmung bei der anschließenden Feier mit allen Mannschaften im Klubheim war trotz des schmeichelhaften Punktes großartig. Verabschiedet wurden die Spieler Kevin Dittmann und Dennis Horn ebenso wie Betreuer Oliver Toepper und Physiotherapeutin Sarah-Lena Strauer.

Nur Tony Koch war nicht so gut gelaunt. Fünf Minuten nach seiner Einwechselung war er nach einem Kopfballduell bei der Landung in einem Loch auf dem Rasen umgeknickt. Im Krankenhaus stellte man den Verdacht auf einer Bänderverletzung. Er kam später auf Krücken zur Feier.

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