Fussball-Oberliga : Palapies auf den Spuren von Otto Rehagel

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Ein Tor schießen und die dünne Führung dann hartnäckig über die Zeit bringen – klingt verdammt nach italienischem Catenaccio.

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31. Oktober 2014, 16:00 Uhr

Der jüngste Sieg der Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen über Curslack-Neuengamme war bereits das dritte 1:0 in der laufenden Saison. Ein Tor schießen und die dünne Führung dann hartnäckig über die Zeit bringen – klingt verdammt nach italienischem Catenaccio. Die italienischen Trainer-Ikonen Marcello Lippi (Weltmeistertrainer 2006) oder Fabio Capello sind aber keineswegs die Vorbilder von Rugenbergens Coach Ralf Papalies. „Wenn schon, dann halte ich es mit Otto Rehagel“, scherzt er, „der sprach immer von kontrollierter Offensive, das beschreibt unser Spiel ganz gut.“

Kontrolliert offensiv will der SVR auch heute Abend beim Aufsteiger FC Süderelbe auftreten (19.30 Uhr), der zuletzt am 12. September (4:1 in Elmshorn) gewinnen konnte und seither sieglos ist. „Das macht sie um so gefährlicher, ich erwarte einen aggressiven Gegner, der uns früh attackieren wird“, warnt Palapies, der auf dem Kunstrasen Kiesbarg auf Sebastian Munzel (Foto, Muskelfaserriss Oberschenkel) verzichten muss und dessen Ziel es ist, bis zur Winterpause mehr Punkte als in der vergangenen Saison zu sammeln (28). 26 haben die Bönningstedter bereits – trotz oder gerade wegen Palapies’ kontrollierter Offensive.

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