Hallenfussball : Operation Titelverteidigung

Im Endspiel zieht der Elmshorner Ibrahim Aygün (links) an René Schröder vom SCP vorbei.
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Im Endspiel zieht der Elmshorner Ibrahim Aygün (links) an René Schröder vom SCP vorbei.

Viel Lob für den Ausrichter des Gencler Cups. Voßlocher SV sorgt für Spielabbruch in der Vorrunde.

shz.de von
12. Januar 2015, 16:00 Uhr

Elmshorn | Der Favorit und Titelverteidiger FC Elmshorn II hat Sonntag wie im Vorjahr vor mehr als 150 zahlenden Zuschauern verdient den Gencler Cup gewonnen. Im Endspiel des vom Fußball-Kreisligisten Gencler Birligi mit viel Liebe ausgerichteten Hallenturniers sorgten die Landesliga-Kicker Patrick Hiob, Tim Henningsen, Max Waskow, Ibrahim Aygün und Gezim Sabani mit ihren Toren für den 5:2-Erfolg gegen das Kreisliga-Team vom SC Pinneberg, für das Ümit Kalebas zweifach traf.

FCE-Trainer Dennis Gersdorf freute sich über den erneuten Turniersieg in der Olympiahalle nachdem sein Team tags zuvor beim Uetersener Rosen-Cup in der Vorrunde die Segel streichen musste. „Uns hat es sehr viel Spaß gemacht. Gencler war ein sehr guter Gastgeber, auch das Drumherum war klasse.“ Er wusste aber auch bei wem er sich besonders bedanken musste: Sein Keeper Niklas Petersen vereitelte im Halbfinale gegen den Voßlocher SV gleich drei hundertprozentige Chancen und parierte im anschließenden Neunmeter-Schießen auch noch einen Schuss.

So zog der FC Elmshorn glücklich mit 3:2 ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale unterlag die SV Lieth II in einem ausgeglichenen Spiel dem SC Pinneberg 1:2.

Wie in den vergangenen Jahren erhielten die Organisatoren beim Gencler Cup in der Olympiahalle Lob von allen Seiten. Manfred Rohde Ehrenvorsitzender des FC Elmshorn brachte es auf den Punkt: „Gencler hat hier ein tolles Turnier auf die Beine gestellt.“ Und Nils Hammermann gestand seine Vorliebe für die kulinarischen Genüsse ein: „Besonders haben mit wieder die türkischen Spezialitäten am Buffet geschmeckt“, so der Trainer von Lieth II, dessen Team im Spiel um Platz drei gegen den Voßlocher SV mit 4:6 unterlag.

Der Voßlocher SV war als Kreisklassenvertreter nicht nur für die sportliche Überraschung gut, sondern sorgte auch für die negative Schlagzeile des Tages. Im Gruppenspiel gegen den SC Pinneberg lag er mit 0:1 hinten. Nach einem Foul an einem Voßlocher liefen plötzlich auch Auswechselspieler auf das Hallenparkett. Darunter war Mohamed Asharfi vom VSV – sein Bruder war der gefoulte Spieler – und ließ sich kaum beruhigen; er schlug mit seinen Fäusten um sich. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Schiedsrichter Michael Nernheim (Union Tornesch) zeigte Ashrafi die Rote Karte und brach die Begegnung wegen Rudelbildung ab. Nach langen Beratungen der Organisatoren um Präsident Mehmet Karakavak wurde die Partie mit 1:0 Toren für Pinneberg gewertet.

Jens Harder vom Voßlocher SV war der Vorfall sichtlich unangenehm. Er kündigte Konsequenzen an: „Die Rote Karte und die 1:0-Wertung gegen uns ist in Ordnung. Wir werden uns nach dem Turnier zusammensetzen und beraten, was wir mit dem Spieler machen.“

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