Olympia : „Olympia in Hamburg kann einen Impuls für die Sportentwicklung in Pinneberg geben“

Freut sich auf Olympia in Hamburg: VfL-Geschäftsführer Uwe Hönke.
Freut sich auf Olympia in Hamburg: VfL-Geschäftsführer Uwe Hönke.

shz.de von
07. Juli 2015, 10:00 Uhr

Wenn Uwe Hönke über mögliche Olympische Spiele in Hamburg 2024 redet, dann dauert es nicht lange und der sportbegeisterte Geschäftsführer des VfL Pinneberg, einst selbst aktiver Fußballer des Klubs, gerät ins Schwärmen: „Stellen Sie sich mal die Bilder vor: Strahlender Sonnenschein und mitten in der Stadt olympische Wettkämpfe auf dem kleinen Grasbrook vor Tausenden von Zuschauern. Man möge sich mal an die Begeisterung in Hamburg während der Fußball-WM 2006 zurückerinnern. Nicht auszudenken, was bei Olympischen Spielen in der Stadt los sein wird, wenn die ganze Welt zu Gast wäre.“

Noch sind diese Bilder Zukunftsvisionen, die Spiele in der Hansestadt hypothetisch. Um die Bilder mit weiteren Fakten zu untermauern, haben Hönke und der VfL sowie der A.Beig-Verlag, Herausgeber dieser Zeitung, Ralph Lehnert am heutigen Abend (ab 19 Uhr, Damm 9-19) in die Räume des Verlages eingeladen. Im Rahmen des Pinneberger Sportdialoges wird der Geschäftsführer des Hamburger Sportbundes das Olympia-Konzept der Stadt vor- und darüber hinaus darstellen, welche positiven Effekte die Spiele auf die Metropolregion und im speziellen auf den Kreis Pinneberg haben können.

Hönke greift vorweg: „Die Spiele machen nicht an der Grenze Hamburgs Halt, sie können einen wichtigen Impuls für die Sportentwicklung im Kreis Pinneberg geben. Wenn man ein nachhaltiges Konzept dazu auf die Beine stellt, kann auch der Breitensport enorm von Olympia profitieren.“

Konkret hieße das, so Hönke weiter, dass Pinneberg im Falle eines Zuschlags für die Hamburger Bewerbung an einem Sportentwicklungsplan arbeiten müsse, der die Sportstätten sowie die gesamte Sportinfrastruktur des Kreises „auf den neuesten Stand“ bringt. „Ein solcher Plan für die Zukunft der Region ist längst überfällig. Grundsätzlich ist die Stadt auch daran interessiert ihn zu realisieren, aber es geht nur, wenn die Vereine, die Politik und die Wirtschaft Hand in Hand zusammenarbeiten“, betont Hönke und ergänzt: „Ein möglicher Zuschlag für Hamburg könnte die Entwicklung eines solchen Plans voranbringen. Möglich wäre es auch, dass in Pinneberg Trainingsstätten für die Olympioniken entstehen“.

Darüber hinaus würde natürlich auch die örtliche Wirtschaft von den Spielen enorm profitieren. Etwa Hoteliers und Restaurantbetreiber. „Das alles wird heute Abend im Rahmen des Sportdialogs erörtert. Wir hoffen, dass viele Pinneberger kommen werden“, so Hönke in Vorfreude, die fast so groß ist wie die für die Olympischen Spiele selbst.  

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