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Fussball-Oberliga : Ohne Tore zur Tabellenführung: VfL feiert Jeske, Ketterer und Platz eins

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Das sportliche Highlight des Spiels der Oberliga-Fußballer vom VfL Pinneberg beim SC Condor war schnell gefunden: „Der Abpfiff“, scherzte VfL-Trainer Michael Fischer nach den 90 Minuten plus Nachspielzeit, nach denen ein 0:0 zu Buche stand – ein 0:0, das die Pinneberger aber dennoch feierten, denn es reichte ihnen zur Tabellenführung in der höchsten Hamburger Spielklasse, da Konkurrent Halstenbek-Rellingen wenige Stunden später dem SC Victoria unterlag.

„Wir taten uns auf dem für uns ungewohnten Kunstrasen etwas schwer, zudem kam nie wirklich Spielfluss auf“, begründete VfL-Abwehrchef Tim Vollmer anschließend das torlose Spiel. „Manchmal kann wenig sehr viel bewirken“, freute sich sein Trainer Fischer über Platz eins. Wenn es auch keine sportlichen Highlights in Hamburg-Berne zu sehen gab, so – zumindest aus Pinneberger Sicht – zwei emotionale: Zum einen bedachte der Gastgeber SC Condor VfL-Betreuer Willy Ketterer, der am vergangenen Donnerstag im Kreise seiner Familie seinen 80. Geburtstag feierte und seit 18 Jahren beim VfL tätig ist, vor der Partie mit einem Blumenstrauß (Fischer: „Eine wirklich tolle Geste“), zum anderen kam VfL-Offensivmann Tim Jeske in Minute 86 zu seinem Comeback. Nach neunmonatiger Knieverletzung und etlichen Reha-Maßnahmen stand der ehemalige Stürmer des VfR Horst wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz.

„Tim war ja immer dabei, nun war er endlich auch mal mittendrin. Für ihn, für seinen Kopf, war diese Einwechslung wichtig, wir werden ihn nun behutsam aufbauen“, so Fischer. Jeske soll in den kommenden Wochen dabei helfen, die Tabellenführung zu verteidigen. Denn, so Vollmer: „Wenn wir schon einmal da oben sind, dann wollen wir da auch so lange wie möglich bleiben.“  

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