zur Navigation springen

Fußball-Landesliga : Ohne Sieben auf Rang zwei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Wedeler TSV besiegt die UH-Adler mit 2:0, leidet aber weiterhin unter personellem Aderlass.

Heute und morgen gibt’s nur leichte Bewegungseinheiten, das Training am Donnerstag fällt flach. So reagieren die Landesliga-Fußballer des Wedeler TSV auf ihre Verletzten-Misere, der sie zwar mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg über den SV UH-Adler trotzten, die aber einfach nicht abreißen will.

Heiko Barthel aus dem Trainerstab, der „Mann für alle Fälle“, hatte sich vergangene Woche einen Bänderriss im Sprunggelenk eingehandelt. Verteidiger Mahmoud Djebbi erlitt eine Wadenzerrung. Damit fehlten den Wedelern am gestrigen Vormittag sieben Akteure. Thorsten Zessin aus dem Trainerstab betrieb längst Ursachenforschung. Seine Vermutung: „Möglicherweise macht uns das Training auf dem ungewohnten Kunstrasen verletzungsanfälliger.“

Passieren darf nun nichts mehr, wollen sich die Wedeler in der Spitzengruppe der Hammonia-Staffel behaupten. Entsprechend fuhr ihnen im ersten Moment der Schreck in die Glieder, als Stürmer Mark Hinze in der 27. Minute mit dem Torwart des SV UH-Adler kollidierte und am Boden liegen blieb. Den abgeprallten Ball verwertete Anton Freundt von der Strafraumgrenze zur 1:0-Führung, Hinze wurde versorgt und rappelte sich wieder hoch.

Die Sorgenfalten auf Zessins Stirn glätteten sich. Ohne Hinzes Einsatz in dieser Szene wäre das 1:0 nicht möglich gewesen. Die kampfstarke TSV-Diva belohnte sich dafür noch mit einem verwandelten Elfmeter nach einem Foul an Hüseyin Ayik. Freundlich begrüßt und verabschiedet im Elbestadion wurde der frühere Publikumsliebling Shoaib Sedeghi, der seinem Ex-Team bei zwei Kopfbällen am Tor vorbei weiteren Kummer ersparte.

zur Startseite

von
erstellt am 28.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen