Ohne Seitenstiche ins Ziel

Volleyball und Stadtlauf: Vorfreude bei Marlis Beyersdorf und Malina Waschkau Foto: asb
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Volleyball und Stadtlauf: Vorfreude bei Marlis Beyersdorf und Malina Waschkau Foto: asb

Den Volleyballerinnen Marlis Beyersdorf und Malina Waschkau steht ein hartes Wochenende bevor

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26. September 2019, 18:00 Uhr

Elmshorn | Realistische Ziele formulieren die beiden Volleyballerinnen Marlis Beyersdorf und Malina Waschkau für ihren ersten Start beim Elmshorner Stadtlauf am Sonntag. „Das Wichtigste für uns ist, dass wir ohne Gehpause durchkommen“, sagt Waschkau. „Keine Seitenstiche bekommen“, fügt Beyersdorf an. „Und nicht als Letzte ins Ziel kommen“, sind sich die Freundinnen einig.

Sie freundeten sich in der Volleyball AG der KGSE an und traten für sie bei verschiedenen Turnieren an. Außerdem wurden sie Mitglieder der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn und sind dort inzwischen nicht nur als Spielerinnen, sondern auch als Funktionäre aktiv. Beyersdorf ist stellvertretende Vorsitzende der VG Elmshorn, Waschkau Jugendwartin und -trainerin. Aktuell spielen die 32-jährige Beyersdorf und die 30-jährige Waschkau mit den zweiten Frauen in der Landesliga.

„Am Sonnabend haben wir in der Koppeldammhalle um 14.30 Uhr unseren Saisonauftakt mit zwei Spielen. Dennoch hoffen wir, dass wir mit nicht so starkem Muskelkater beim Stadtlauf antreten“, sagt Beyersdorf. Da sie sich für den Zehn-Kilometerlauf angemeldet haben, werden sie sich am Vorabend mit Nudeln stärken. Und zwar mit ihrem Volleyballteam: „Wir weihen am Vorabend die neue Wohnung einer Mitspielerin mit einer Pastaparty ein“, beschreibt Waschkau einen Teil ihrer Vorbereitungen.

Beide Frauen joggten seit langem im Sommer und während ihrer Trainingspausen allein. Erst seit diesem Jahr verabreden sie sich zusätzlich zum gemeinsamen Laufen. Dabei entstand auch die Idee sich für die zehn Kilometer beim Stadtlauf anzumelden. „Fünf Kilometer kamen für uns nicht in Frage, das erschien uns zu kurz. Wir nahmen im Juni die 7,5 Kilometer beim Sternenlauf als Generalprobe. Wir verabredeten, dass wir uns dafür anmelden, wenn wir Seester gut schaffen.“

Das war ihre einzige gemeinsame Vorerfahrung im Laufsport. Waschkau hatte zuvor beim Schulstaffel-Marathon erlebt, wie motivierend es für sie und ihre Klasse der Pinneberger Helene-Lange-Schule war, auf der Strecke angefeuert zu werden. „Es war motivierend, dass da an einer Stelle eine ganze Schulklasse rief ‚Seht mal, da kommt Frau Waschkau!“ Ein weiterer Berührungspunkt mit dem Stadtlauf war für sie im vergangenen Jahr die Teilnahme einiger ihrer Jugendspielerinnen, die die fünf Kilometer bewältigten.

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