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Spielberichte aus den unteren Ligen : Nur 3:3 – Holsatia weiter sieglos

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das Bauske-Team verspielt bei Kummerfeld II 2:0-Führung und Gencler Birligi gewinnt 3:1 beim TSV Seestermüher Marsch.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 16:00 Uhr

HAMBURG - KREISLIGA 8

TSV Seestermüher Marsch – Gencler Birligi 1:3 (1:1)

„Das war nicht so doll“, musste Seestermühes Trainer Andreas Hermeling nach der 1:3-Schlappe gegen Gencler Birligi eingestehen. Die Märschler begannen „ganz passabel“, ließen aber zu viele Chancen liegen. „Das verfolgt uns schon die ganze Saison“, haderte Hermeling. Nach dem Seitenwechsel hatte der TSV nicht mehr viel zu bieten, während Gencler munter den Ball durch die Reihen laufen ließ. „Wir haben das super gelöst. Alle haben gleichermaßen gekämpft, da kann ich niemanden hervorheben“, war Gencler-Trainer Süleyman Karakaya stolz auf sein Team.

Heidgrabener SV – SV Lieth II 4:2 (3:1)

Fünftes Spiel – vierter Sieg für Aufsteiger Heidgraben. „Es war zwar nicht gerade der beste Fußball, den wir geboten haben, dafür aber erfolgreich“, blickte Heidgrabens Trainer Ove Hinrichsen auf das 4:2 gegen Lieth II zurück. Auf der anderen Seite zeigte sich SVL-II-Coach Nils Hammermann enttäuscht: „Wir waren schlecht, haben viele individuelle Fehler gemacht. Heidgraben spielt unkonventionellen Fußball und agiert auf dem Platz sehr schlau.“ Spätestens nach Heidgrabens Führungstreffer (10.) lief bei Lieth II nicht mehr viel zusammen. „Als wenn jemand den Schalter umgelegt hätte“, so Hammermann.

SV Hörnerkirchen – TuS Borstel 4:3 (3:1)

Nach dem ersten Saisonsieg des SV Hörnerkirchen zeigte sich Coach Jens Fleischer erleichtert: „Verdient gewonnen. Zwar knapp – aber gut.“ Torben Lefenau, Dennis Kölln und Malte Münster brachten Höki binnen einer halben Stunde mit 3:0 in Führung. „Nach dem guten Start haben wir uns das Leben dann leider selbst schwer gemacht“, so Fleischer. Der TuS Borstel, nach Ampelkarte ab der 60. Minute in Unterzahl, kam noch einmal gefährlich heran, der Schlusspfiff war die Rettung – 4:3.

1. FC Quickborn – SSV Rantzau II 7:3 (6:1)

„Entweder wir gewinnen hoch, oder wir verlieren hoch“, zog Rantzau-II-Coach Patrick Kinastowski nach fünf Spieltagen ein erstes Fazit. Beim Bezirksliga-Absteiger 1. FC Quickborn war es letzteres – die Barmstedter gingen mit 3:7 unter. Bereits zum Pausentee war das Spiel bei einem Stand von 1:6 aus Rantzauer Sicht gelaufen. Erst nach Wiederanpfiff riss sich die Kinastowski-Elf am Riemen und kam ins Spiel – zu spät. Kinastowski: „In der Abwehr brennt es manchmal lichterloh. Wir müssen dringend Konstanz ins Spiel bekommen.“

HAMBURG - KREISKLASSE 1

Voßlocher SV – SSV Rantzau III 2:0 (0:0)

„Wir haben mit dem letzten Aufgebot gespielt. Von daher muss ich mit dem 2:0-Sieg zufrieden sein“, so Voßloch-Trainer Ralf Petersen nach dem Derby gegen den SSV Rantzau III. „Momentan bekommen wir das personalmäßig gerade eben noch so auf die Reihe. In den nächsten Wochen entspannt sich die Lage dann hoffentlich wieder etwas“, hofft Petersen. Unschön: Gegen Ende wurde die Partie beim Stand von 1:0 hitzig. Ein Rantzauer würgte seinen Voßlocher Gegenspieler, ein anderer spuckte um sich. Voßloch antwortete mit dem Treffer zum 2:0.

TSV Seestermüher Marsch II – Union Tornesch III 7:0 (3:0)

Verstärkt durch Spieler der ersten und zweiten Mannschaft trat Union Tornesch III beim TSV Seestermüher Marsch II an. Das alles half nichts – die Märschler legten einen mustergültigen Start hin, führten nach sechs Minuten bereits mit 2:0. Fünf weitere Treffer sollten folgen, während TSV-Schlussmann Falko Sander den Kasten sauber hielt. Entsprechend gut war die Laune von TSV-II-Trainer Maik Richert nach Abpfiff: „Eine top Mannschaftsleistung, gute Absprache innerhalb des Teams, viele Tore – was will man mehr?“

Hetlinger MTV – Holsatia im EMTV II 1:4 (1:3)

„Hetlingen hat losgelegt wie die Feuerwehr, ist dann aber genauso schnell auch wieder eingebrochen“, berichtete Stefan Wulf. In dem Duell zwischen Holsatia II und dem Hetlinger MTV wurde mit harten Bandagen gekämpft – nicht zuletzt, weil der Schiedsrichter viel durchgehen ließ. Holsatias Zweite siegte mit 4:1 und bereitete ihrem scheidenden Trainer Wulf damit ein würdiges Abschiedsgeschenk. Wulf zieht es beruflich nach Mecklenburg-Vorpommern – Co-Trainer Christoph Schulz übernimmt.

SV Hörnerkirchen II – Heidgrabener SV II 2:1 (0:0)

Gegen den SV Hörnerkirchen II handelte sich sein Heidgrabener SV II die erste Saisonniederlage ein. „Höki II ist im Gegensatz zur Vorsaison wirklich stark geworden“, so Benjamin Köhnke. „Wir sind ersatzgeschwächt angetreten und der Rest der Truppe hatte in den Köpfen wohl schon einen Sieg verbucht. In der ersten Halbzeit sind wir nochmal mit einem blauen Auge davongekommen, hätten insgesamt aber auch keinen Sieg verdient gehabt“, so Köhnke. Hörnerkirchen II hingegen spielte sich zahlreiche Chancen heraus, traf aber erst in der zweiten Spielhälfte.

TV Haseldorf II – TSV Sparrieshoop II 0:5 (0:2)

Klare Angelegenheit für den TSV Sparrieshoop II. Lediglich mit der Torausbeute war Coach Patrick „Paddy“ Bethke nicht so ganz zufrieden. „Wir hätten noch zwei, drei mehr machen müssen“, so Bethke nach dem 5:0. Trotz alledem war er nicht ganz unzufrieden, sah eine „deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche“ – und einen weiteren Last-Minute-Stürmer. Vincent Konrad, der bereits für Sparrieshoop I und II sowie zuletzt für den FCE II spielte, fand sich am Sonntag in den Reihen der Sparrieshooper Zweiten wieder – und traf einmal.

HAMBURG - KREISKLASSE 4
 

Kummerfelder SV II – Holsatia im EMTV 3:3 (0:2)

Deutliche Worte von Holsatias Coach Wolfgang Bauske: „Einfach nur frustrierend, einfach nur enttäuschend!“ Beim Kummerfelder SV II kamen die auch nach dem fünften Spieltag noch sieglosen Elmshorner trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 3:3-Remis hinaus. „Ich muss am Spielfeldrand 90 Minuten brüllen, sonst laufen meine Spieler einfach nicht“, so Bauske, „dabei können sie auch anders.“ Neben der mangelnden Laufbereitschaft macht er auch eine hohe Pass-Unsicherheit und Unkonzentriertheit aus. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir um Gegentore gebettelt.“

STEINBURG - KREISKLASSE A

VfR Horst II – TSV Oldendorf 0:5 (0:1)

„Das Tal ist tief und lang“, sagte VfR-II-Trainer Timo Krieger nach der 0:5-Schlappe gegen Oldendorf. Gegen spielerisch starke Gäste gab es für die personell gebeutelten Horster nichts zu ernten. „Wir müssen uns da jetzt rauskämpfen“, so Kriegers Vorgabe für die nächsten Spiele.
 

STEINBURG - KREISKLASSE B

TSV Breitenberg – SG Kollmar/Neuendorf 2:2 (1:2)

Mario Meisberger – mit seinem fünften Treffer im vierten Spiel – und Jannes Schilling ließen den Kollmaraner Anhang in der ersten Hälfte zwei Mal jubeln. Nach der Pause verpasste KN das mögliche 3:1. „Am Ende konnten wir uns nicht mehr richtig befreien“, so KN-Trainer Dirk Blosat. Mit einigen Paraden hielt Keeper René Koch zumindest einen Punkt fest.

SC Hohenaspe II – Rot-Weiß Kiebitzreihe II 0:0

Als Sergei Friedrich in der 88. Minute im Sechzehner von den Beinen geholt wurde rechneten selbst die Hohenasper fest mit einem Elfmeterpfiff. Einzig und allein der Unparteiische sah die Szene anders – seine Pfeife blieb stumm. „Hinten standen wir sicher, aber unsere Chancen konnten wir nicht nutzen“, so RWK-II-Coach Udo Strauer.

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