zur Navigation springen

Fussball-Oberliga : Noch kein Topteam

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Oberliga: VfL Pinneberg müht sich gegen den Niendorfer TSV zu einem 1:1-Unentschieden

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 16:00 Uhr

In gewisser Hinsicht fühlte sich Michael Fischer nach dem schmeichelhaften 1:1-Unentschieden des VfL Pinneberg gegen den Niendorfer TSV bestätigt. „Ich habe immer gesagt, dass wir noch keine Spitzenmannschaft sind. Ein Topteam präsentiert sich anders und gewinnt so eine Begegnung“, stellte der Trainer des hiesigen Oberliga-Teams wenige Augenblicke nach dem Schlusspfiff an der Fahltsweide trocken fest.

Angesichts der gezeigten Leistung fällt es schwer dem Coach zu widersprechen. Vom angestrebten Tempofußball, schnellen Kombinationen und anspruchsvollen Ballstafetten war von Beginn an nichts zu sehen. Der VfL agierte hingegen lethargisch, Chancen waren absolute Mangelware. Den ersten und einzig nennenswerten Torschuss der Hausherren im ersten Durchgang gab Sören Badermann in der elften Minute ab. Da allerdings auch Niendorf weitestgehend mit sich selbst beschäftigt war, ging es torlos in die 15-minütige Halbzeitpause.

Die Kabinenansprache von Fischer fiel dementsprechend kernig aus und die Worte des 46-Jährigen schienen gefruchtet zu haben. Knapp fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff blitzte nämlich doch einmal die Qualität der Hausherren auf. Während Niendorf-Kapitän Özden Kocadal ein vermeintliches Handspiel von Thorben Reibe monierte, reagierte der Mittelfeldmann gedankenschnell und bediente Mitspieler Sascha Richert auf dem linken Flügel, der eiskalt aus sechs Metern ins kurze Eck vollendete. Ein Tor wie aus dem Nichts. Wer nun darauf baute, dieser Treffer würde dem VfL die nötige Sicherheit verleihen, der wurde schnell eines Besseren belehrt.

Pinneberg ließ weiterhin jeglichen Spielfluss vermissen und die Strafe folgte in der 66. Minute. NTSV-Stürmer Dario Streubier setzte sich auf der linken Seite energisch durch und flankte das Leder in Richtung zweiten Pfosten, wo der agile Malte Wilhelm per Volleyschuss den verdienten Ausgleich und zugleich den Schlusspunkt markierte.

„Wir müssen mit dem Zähler leben. Wir haben zu keinem Zeitpunkt zu unserem Spiel gefunden und neben der 0:3-Pleite im Pokal gegen Rugenbergen unsere schwächste Saisonleistung abgeliefert“, gestand Fischer. Man darf auf die Reaktion des VfL-Teams gespannt sein. Schließlich steht am kommenden Wochenende ausgerechnet das Liga-Derby gegen Rugenbergen an.

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen