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Fussball-Kreisliga : Noch ist es kein Oktoberfest

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hörnerkirchens bayerischer Trainer Sebastian Rieglsperger wartet weiter auf Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Sebastian Friske war der Pechvogel. Beim 0:2 gegen den SV Rugenbergen III fabrizierte der Mittelfeldspieler des SV Hörnerkirchen (Fußball-Kreisliga) nach einem Freistoß von Marvin Brunkhorst zunächst ein Kopfball-Eigentor. Wegen eines Kommentars, als der Schiedsrichter nach einem vermeintlichen Foul an Jan Ring keinen Elfmeter pfiff, sah er die Gelb-Rote Karte. Die SVH-Kicker verloren 0:2 (0:1) und dümpeln mit nur drei Zählern auf dem vorletzten Rang der Staffel 8.

Sieben Punkte will der neue Trainer Sebastian Rieglsperger bis zur Winterpause noch aufs Konto bringen und in dieser Zeit vor allem „eine Spielphilosophie entwickeln“. Der 35 Jahre alte Sozialarbeiter aus Elmshorn, bei der Lektüre des Tageblatt/EN-Sonderhefts „Vor dem Anpfiff“ auf den SVH aufmerksam geworden, machte den siegreichen Bönningstedtern „Arroganz“ zum Vorwurf: „Die waren nur am Nörgeln.“ Bislang ist es für den gebürtigen Bayer noch kein Oktoberfest. Der SVH ging im zehnten Kalendermonat bislang dreimal leer aus. Gäste-Spielertrainer Dirk Ballandat beschwerte sich: „Die Bälle waren nicht aufgepumpt und die Tornetze kaputt. Auf die Maulwurfshügel im Rasen hat man einfach mit dem Spaten drauf geschlagen.“

Am Ende war es kein überzeugender Erfolg der Gäste, den Darren Reinhardt erst kurz vor dem Abpfiff sicherte. Der SV Hörnerkirchen bleibt immerhin vor dem TV Haseldorf. Sebastian Rose drehte das 1:0 des Tabellenletzten jeweils nach Vorarbeit von Patrick Stahnke in ein 2:1 (0:0) für Union Tornesch II. Es war der letzte Auftritt des Aufsteigers, der bald ins „Torneum“ umzieht, an der Friedlandstraße. Der TSV Heist ärgerte sich mächtig, gegen den Moorreger SV (2:2) eine 2:0-Führung und damit ganz im Gegensatz zum FC Roland Wedel II, der mit einem 3:2 (2:1) beim Kummerfelder SV überraschte, wichtige Punkte für den Klassenerhalt verspielt zu haben. Der in Abwesenheit von Stephan Roesler diesmal von Clemens Voigt (Co-Trainer) angeführte SC Pinneberg erteilte dem SSV Rantzau II eine Lehrstunde. Mit einem 8:0 (2:0) übernahm der Club erstmals seit dem dritten Spieltag wieder die Führung.



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erstellt am 21.Okt.2014 | 16:00 Uhr

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