Fußball-Landesliga : Noch glimpflich davon gekommen

Kommt ein Spieler geflogen: TBS-Akteur Ozan Mutlu (hinten) „legt“ Oliver Wroblewsky von der SV HR II.
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Kommt ein Spieler geflogen: TBS-Akteur Ozan Mutlu (hinten) „legt“ Oliver Wroblewsky von der SV HR II.

Dustin Schomacker schießt TBS Pinneberg in den Abstiegsstrudel.

shz.de von
02. November 2015, 16:00 Uhr

Das verletzungsbedingte, frühzeitige Ausscheiden von Norbert Graszl und Christian Rondo Perez wirkte sich negativ aus. Die Landesliga-Fußballer von TBS Pinneberg schafften es die gesamte Partie nicht, sich zu sortieren. Mit einer 0:3 (0:1)-Niederlage gegen die SV Halstenbek-Rellingen II kamen sie am Ende noch glimpflich davon.

Mit Lob für das siegreiche Team hielt sich Oliver Berndt zurück. „Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Nikola Tesla darf keine Selbstzufriedenheit entstehen“, betonte der sportliche Leiter der Halstenbeker. Der Auftritt von Dustin Schomacker bereitete ihm allerdings uneingeschränkt Freude. Lange Zeit hatte der Stürmer aufgrund von Verletzungen und Urlaubs gefehlt. An der Müssentwiete erzielte er nach einem Eckball von Oliver Wroblewsky und nach einem Konterangriff seine ersten beiden Saisontreffer. „Dustin tut uns gut“, sagte Berndt.
TBS-Coach Bernhard Schwarz stellt sich zurzeit viele Fragen, zum Beispiel diese: Wieso leistete sein Team diesmal läuferisch so wenig? Konsequenz: „Wer jetzt nicht mitzieht, den kann ich im Abstiegskampf nicht gebrauchen.“

Bis zur 38. Minute war es noch ein ordentlicher Auftritt seines Teams. Dann verschuldete Ferhan Aksoy an Sergio Batista einen Strafstoß, den Wroblewsky zum 1:0 der Gäste verwandelte. Damit nahm das Unheil für TBS seinen Lauf. Die Halstenbeker hätten leicht und locker höher gewinnen können.  

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