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Nichts für Volleyball-Feinschmecker: Pinneberg stoppt den Abwärtstrend

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2015 | 16:00 Uhr

In den letzten zwei Minuten des Volleyball-Derbys in der Dritten Liga Nord zwischen dem VfL Pinneberg und dem Oststeinbeker SV gab es zwei Schritte. Einen in die richtige und einen in die falsche Richtung. Zuerst war es Außenangreifer Sebastian Tanner, der beim Stand von 24:24 im vierten Satz nach einem Angriffsschlag unglücklich im Loch rund um den Netzpfosten landete und sich ein Band im Knöchel riss. „Das ist doppelt bitter“, erklärt VfL Trainer Daniel Prade. „Zum Einen natürlich für Basti selbst, gute Besserung. Zum anderen ist er der dritte verletzte Annahmespieler binnen sechs Wochen. Langsam ist das nah am Fluch.“

Johann Wolf kam auf das Feld und durfte zwei Punkte später mit seinem Team jubeln, als Mittelblocker Peter Hoffmann seine Position wörtlich nahm und den 3:1-Sieg eintütete. „Nach zwei Niederlagen in Folge war das ein Schritt in die richtige Richtung. Es war allerdings kein Spiel für Gourmets“, so Prade, der „weniger enorme Freude, als viel mehr Erleichterung“ nach dem Sieg verspürte.

Der VfL war gut gestartet holte den ersten Satz mit 25:16, ehe die Gäste ausglichen. Im dritten und vierten Durchgang war Pinneberg jeweils einem Rückstand hinterhergelaufen. In beiden Sätzen war es vor allem Außenangreifer André Kulisch, der seine Mitspieler mitreißen und wachrütteln konnte – beide Male wendete der VfL das Blatt (25:20 und 26:24).

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