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Fussball-Derby : Nichts für schwache Nerven

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

TSV Uetersen und der VfL II trennen sich in einem rassigen Derby mit vier Platzverweisen 2:2.

Die Aufregung stand allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Das 2:2 (1:1) zwischen den Landesliga-Fußballern des TSV Uetersen und des VfL Pinneberg war nichts für schwache Nerven.

Schiedsrichter Michael Ehrenfort (TuRa Harksheide) sah sich veranlasst, verbale Entgleisungen und andere Unsportlichkeiten mit vier Platzverweisen zu ahnden. Der Uetersener Maik Stahnke sah wegen Nachtretens gar die Rote Karte.

„Uetersen war das bessere Team, keine Frage. Aber dass uns zwischendurch mit zwei Mann mehr nicht das 3:1 gelungen ist, ärgert mich“, sagte Heiko Klemme. Und noch etwas ärgerte den Trainer der Pinneberger. Das Uetersener 2:2 in der Nachspielzeit resultierte aus einem Elfmeter, der aus seiner Sicht keiner war. Pinnebergs Abwehrmann Kjell Ellerbrock hatte im Strafraumgetümmel am Trikot von Frank Saaba gezerrt, so legte der Unparteiische die Szene aus. Klemme sprach Saaba darauf später an: „Da hat er dann eingeräumt, dass er ein bisschen nachgeholfen hat und bereitwillig gefallen ist.“ Letztlich werteten die Pinneberger das Unentschieden als wichtigen Schritt nach vorn im Abstiegskampf, den sie noch auf sich zukommen sehen.

„Andere haben tausende Euro investiert, um sich zu retten. Wir schaffen das mit unseren eigenen Jungs“, kündigte Klemme an. Steve Carstensen im Anschluss an einen Freistoß von Sören Lühr und Salih Koparan schossen sein Team zweimal in Führung. Die überlegenen Gastgeber haderten zwischendurch mit ihrer Abschlussschwäche. Außer beim 1:1 von Till Mosler nach einem Zusammenspiel mit Kevin Koyro wollte der Ball nicht über die Linie. Der eingewechselte Saaba war sofort präsent und riss das Ruder herum.

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erstellt am 17.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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