Fussball-Landesliga : Neunteilige Lehrstunde

Tobias Petersen (rechts) und seine Horster landeten gegen den VfB Lübeck II um Dreifachschütze Cemal Sezer fast keinen Stich.
Foto:
1 von 2
Tobias Petersen (rechts) und seine Horster landeten gegen den VfB Lübeck II um Dreifachschütze Cemal Sezer fast keinen Stich.

2:9 – VfR Horst gegen Spitzenreiter VfB Lübeck II ohne Chance

shz.de von
23. Oktober 2017, 16:00 Uhr

Die rund 100 zahlenden Besucher an der Heisterender Chaussee waren sich einig. „Das ist eine Klasse sich für sich“, stellte einer fest. Ein anderer pflichtete ihm bei: „Die beste Mannschaft, die ich bislang gesehen habe.“ Gemeint waren jedoch nicht die gastgebenden Fußballer des VfR Horst, sondern vielmehr der VfB Lübeck II, Spitzenreiter der Landesliga Holstein und nach dem absolut verdienten 9:2 (5:1)-Erfolg in Horst mit weiterhin makelloser Bilanz von elf Siegen aus elf Spielen.

Dass beide Teams in der gleichen Staffel angesiedelt sind, war fast über die gesamte Dauer nicht zu spüren. Zu groß der Unterschied, sowohl spielerisch als auch körperlich. Die Lübecker kombinierten sich leichtfüßig durch den überforderten VfR-Abwehrverbund, legten ein Tempo vor, das die Horster nicht annähernd mitgingen konnten. Mit einem direkt verwandelten Freistoß eröffnete Cemal Sezer das Torfeuerwerk (8.). René Lemke bewahrte den VfR in der Folge noch vor einer zweistelligen Pleite.

Erst, als die Lübecker in den Schongang wechselten, wurde auch der Gastgeber offensiv vorstellig – und hatte durchaus Chancen auf weitere Treffer als nur deren zwei durch Bastian Clasen und Tobias Petersen. Die Sorgen bei VfR-Coach Michael Fischer hielten sich trotz der Klatsche in Grenzen: „Neun Tore sind natürlich heftig, aber Lübeck ist nicht unser Maßstab. Das wird bei den Jungs daher auch keinen Knacks verursachen. Insgesamt war das eine Lehrstunde für uns.“

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen