Schwimmen : Neun Medaillen in Berlin

Lea Boy hat sich richtig warm gemacht für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften: vier Medaillen für das Talent.
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Lea Boy hat sich richtig warm gemacht für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften: vier Medaillen für das Talent.

Thea Brandauer und Lea Boy feiern deutsche Jahrgangstitel / Arti Krasni und Thore Bermel auf dem Podest

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25. Juni 2014, 16:03 Uhr

Elmshorn | Thea Brandauer hat es der ein Jahr jüngeren Lea Boy dann doch noch nachgemacht. Die Schmetterlingsspezialistin vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn holte sich im 50-Meter-Sprint ihren Titel bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Bei 27,91 Sekunden blieb die Uhr für die 14-Jährige stehen – Bestzeit im Jahrgang 1999. Lea Boy war gleiches drei Tage zuvor über 800 Meter Freistil im Jahrgang 2000 gelungen. Weitere Medaillen nach Elmshorn holten Arti Krasniqi (Jahrgang 1999) und Thore Bermel (Jg. ’98) als jeweils Dritter über 1500 Meter Freistil; Krasniqi gewann zudem Silber über 400 Meter Lagen.

„Nach einem Jahr mit vielen Krankheiten sind wir vollauf zufrieden“, sagte STE-Cheftrainer Jörg Freyher über das Abschneiden von Thea Brandauer, die zudem über 100 Meter Schmetterling in 1:02,6 Minuten Jahrgangs-Bronze holte. Damit war auch vergessen, dass am ersten Tag der Plan, auf 200 Meter Schmetterling zu Gunsten der Medaillenchancen auf 400 Meter Lagen zu verzichten, nicht aufging. Dort war Brandauer „nur“ Vierte geworden.

Einfach „sensationell“ fand Freyher die vier Medaillen von Lea Boy. Die Schülerin hat beim Gold-Ritt über 800 Meter Freistil zudem die Norm für den C-Kader des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) geschafft. Silber über 400 Meter Freistil (4:24,4 Minuten) und 400 Meter Lagen sowie Bronze über 200 Meter Freistil (2:06,3 Minuten). Damit verbunden ist die erstmalige Nominierung für die Nationalmannschaft zum European-Youth-Festival-Ersatzwettkampf in Essen.

Aber auch die Mädchen und Jungs aus der so genannten zweiten Reihe überzeugten Freyher. Max Jonas Rade hat seine Schwächephase bei Land- und Nordmeisterschaften überwunden und unter anderem über 1500 Meter Freistil seine persönliche Bestzeit auf 17:06,4 Minuten und Rang acht gesteigert. Über 800 Meter blieb er erstmals unter neun Minuten. Maike Scheelk erreichte wie erhofft das 400-Meter-Lagen-Finale und schwamm dort in 5:13,07 Minuten auf Platz acht der Juniorinnen. Sara-Ann Nowak und Konstantin Dieckmann, der bei seiner ersten DM-Teilnahme zweimal knapp an der Finalteilnahme vorbei schwamm, sammelten ebenfalls mehrere Bestzeiten.

>www.swim-team-elmshorn.de

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