Hallenfussball : Neumünster beerbt „Vicky“

Jubel in der Halle: Bastian Sube (Nr. 17) und Daniel Schneider vom Kreisligisten 1. FC Quickborn besiegten überraschend Titelverteidiger SC Victoria (Oberliga) in der Vorrunde – im Viertelfinale war für die Eulenstädter dann aber Schluss.
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Jubel in der Halle: Bastian Sube (Nr. 17) und Daniel Schneider vom Kreisligisten 1. FC Quickborn besiegten überraschend Titelverteidiger SC Victoria (Oberliga) in der Vorrunde – im Viertelfinale war für die Eulenstädter dann aber Schluss.

PSV siegt beim 6. Collatz+schwartz-Cup. SV Rugenbergen wird Dritter. 1. FCQ schlägt SC Victoria.

shz.de von
05. Januar 2015, 16:00 Uhr

Quickborn | Die Fußballer des TuS Holstein Quickborn hatte zum 6. Collatz+schwartz-Cup geladen und auch ohne Regionalligisten im Teilnehmerfeld wurde wieder hochklassiger Budenzauber geboten. Die kurzfristige Absage von Blau Weiß 96 wurde durch Tura Harksheide II aufgefangen.

Für das erste große Ausrufezeichen sorgte der Kreisligist 1. FC Quickborn, der in der Gruppe C den Oberligavertreter und späteren Turnierzweiten SC Victoria mit 2:1 besiegen konnte. „Das war natürlich eingeplant“, scherzte ein gut aufgelegte Trainer Andreas Marten im Halleninterview mit Turniersprecher Fikret Yilmaz vom Gastgeber Tus Holstein. Der Gastgeber ging in der stark besetzten Gruppe A mit PSV Neumünster, Harksheide und dem VfL Pinneberg punktlos unter. „Da konnte man schon von einer Todesgruppe sprechen. Gegen Pinneberg waren wir nah am Punktgewinn, haben dann aber die letzten beiden Minuten verschlafen“, so Yilmaz.

In die Finalrunde zog als Sieger der Gruppe B auch der SV Rugenbergen ein und musste im Viertelfinale gegen den zweitbesten Dritten aller Gruppen ran, den 1. FC Quickborn. „Wir können mit unser Leistung absolut zufrieden sein. Rugenbergen war dann klarer Favorit“, so Marten. Die Bönningstedter überfuhren den Kreisligisten mit 7:0. Der VfL Pinneberg schied im Viertelfinale mit 0:1 gegen den PSV Neumünster (SH-Liga) aus. „Der Sieg für den PSV war völlig verdient. Nach der überragenden Leistung bei unserem Heimturnier und der Party danach, ist das okay“, schmunzelte VfL-Trainer Fischer. Für den SVR war dann nach einem fulminanten Halbfinale Schluss. Mit 5:6 ging die Mannschaft als Verlierer vom Feld. Der entscheidende Gegentreffer fiel 12 Sekunden vor der Schlusssirene. „Mein Team hat heute einen hohen Unterhaltungswert geboten und guten Fußball gezeigt“, so Coach Ralf Palapies.

Im Turnierverlauf erzielte Rugenbergen 24 Tore. Im Neunmeterschießen um Rang drei behielt das Team mit 4:3 die Oberhand gegen den TuS Hartenholm (SH-Ligist).

Die stark aufspielenden Neumünsteraner trafen im Endspiel auf den Vorjahressieger Vicky, der sich bis auf eine Niederlage in der Vorrunde keinerlei Blöße gab. Die zwölf Spielminuten brachten keinen Sieger hervor – 3:3. Dann setzte sich Neumünster im Neunmeterschießen durch und verhinderte eine Titelverteidigung der Hamburger.  

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