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Handball-Oberliga : Neu erwachter Kampfgeist

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

TSV Ellerbek verkürzt mit 25:23 über TSV Hürup den Abstand zum Mittelfeld

Die Handballer des TSV Ellerbek haben ihren Kampfgeist wieder entdeckt. Trotz teilweise unerklärlicher technischer Fehler und zu risikoreichen Pässen, die der Gegner zu leichten Toren über den Gegenstoß nutzen konnte, besiegte die Crew von Trainer Martin Nirsberger den TSV Hürup mit 25:23 (11:13) und verkürzte den Abstand zum Mittelfeld in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.

Von Beginn an merkte man den Ellerbekern an, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. In der Deckung wurde nicht nur engagiert körperlich, sondern auch lautstark gearbeitet, so dass schnell ein 5:2 zu Buche stand. Doch dann häuften sich Fehler im Spielaufbau. Man leistete sich offensive Fouls und schwache Abschlüsse und geriet mit 5:7 ins Hintertreffen.

Coach Nirsberger hielt jedoch an seiner Anfangsformation fest und wechselte für die Defensive nur Spezialist Ruben Best ein. „Ich hab darauf gebaut, dass die Kraft bei den Jungs nach drei Wochen Training bei mir allmählich reichen muss“, sagte der Trainer.

Als sein Team kurz nach der Pause zum Ausgleich kam (14:14) und am Drücker schien, machten aber erneut Fehler die sofortige Wende zunichte. Zum Glück sorgte in dieser Phase Torwart Niklas Beckemeyer dafür, dass die Hüruper nicht davon zogen, und Tarek Fejry erinnerte sich daran, dass auch ein Spielmacher im Rückraum aus der Distanz schießen darf. Mit fünf Treffern in Serie wendete Ellerbek einen 19:21-Rückstand in eine 24:21-Führung und zeigte dabei vor allem in der Abwehr Willensstärke.

„Ohne Emotionen keine Punkte“, sagte Trainer Nirsberger, der nun dem Prestige-Duell beim TuS Esingen optimistisch entgegensieht.

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