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Tennis : Nervenstärke bewiesen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sibel Demirbaga überzeugt bei den Landesmeisterschaften. Lucas Hellfritsch scheitert frühzeitig.

shz.de von
erstellt am 11.Jun.2015 | 16:00 Uhr

Sibel Demirbaga blickt auf eine Mammut-Woche zurück. Die Nachwuchshoffnung des Pinneberger TC kämpfte sich bei den ersten gemeinsamen Tennis-Landesmeisterschaften der Verbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein nicht nur durch die Vorrunde, sondern erreichte im Hauptfeld der Damen zudem das Viertelfinale. „Sibel blickt auf ein durchweg erfolgreiches, aber auch nervenaufreibendes Turnier zurück“, gestand ihr Coach Nicolas Hameister.

Auf der Anlage des TC Alsterquelle in Henstedt-Ulzburg lieferte sich die 13-Jährige vor allem in der ersten Runde des Hauptfeldes gegen die an Nummer sieben gesetzte Celine Kirst (Tennisclub Rot-Weiß Wahlstedt) eine atemberaubende Begegnung. Mit 6:2, 6:7 und 20:18 setzte sich die Rechtshänderin schlussendlich durch. „So etwas habe ich auch noch nie erlebt. Das war Dramatik pur“, so Hameister, der auch im Achtelfinale lange mit seinem Schützling zittern musste. Erneut ging es in den Champions-Tiebreak, erneut behielt Demirbaga die Oberhand. „Es ist erstaunlich, welche Nervenstärke Sibel an den Tag gelegt hat“, analysierte Hameister. Im Viertelfinale fehlte es aber an der nötigen Frische und somit war gegen die spätere Finalistin Jessica Homberg (THC Horn Hamm) beim 4:6 und 1:6 Endstation. „Sibel hat das Optimum herausgeholt“, fasste Hameister zusammen.

Weniger erfolgreich verlief das Turnier für Demirbagas Vereinskollegen Lucas Hellfritsch. Das mit einer Wild-Card ins Hauptfeld gerutschte Tennis-Ass des PTC musste nach der ersten Runde die Koffer packen. Nichtsdestotrotz fand Hameister lobende Worte. „Lucas ist auf einem guten Weg. Die Qualität bei den Herren ist enorm.“

Das bekam auch ein ehemaliger Akteur des TuS Holstein Quickborn zu spüren: Florian Barth (Suchsdorfer SV) unterlag im Finale seinem Teamkollegen Dominik Bartels sang- und klanglos mit 1:6 und 2:6. Bartels erwies sich im Turnierverlauf als eine Art Angstgegner für ehemalige Kreisakteure. Auch Tomas Charlos, ehemals LTC Elmshorn, zog gegen den Turniersieger den Kürzeren. Charlos (Rot-Weiß Wahlstedt) musste sich im Viertelfinale mit 5:7 und 4:6 geschlagen geben. Bis ins Halbfinale kam der Pinneberger Dennis Matic (Hamburger Polo Club). Als Qualifikant unterlag er erst Barth knapp mit 4:6 und 5:7.

Für einen weiteren Ex-LTC-Akteur war derweil bereits in der ersten Runde Endstation. Maciej Skorka (Suchsdorfer SV) unterlag Ilya Polonskiy (Uhlenhorster HC) mit 1:6 und 2:6.

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