Nervenschlacht ohne Schenefelder Happy-End

Unfassbar: Dem sonst so sicheren Schützen  Ferdinand Adelmann  (rechts, Blau-Weiß) versagten vom Punkt die Nerven.
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Unfassbar: Dem sonst so sicheren Schützen Ferdinand Adelmann (rechts, Blau-Weiß) versagten vom Punkt die Nerven.

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16. Dezember 2013, 16:00 Uhr

Selcuk Turan hatte nur einen Wunsch: „Durchatmen. Mal drei Wochen von Fußball nichts hören und sehen.“ So erschöpft klingt der sonst doch so unternehmungslustige Trainer von Blau-Weiß 96 nur selten.

Doch nach dem Pokal-Aus gegen den Bramfelder SV war es so weit. Hilflos am Spielfeldrand mit ansehen zu müssen, wie seine Landesliga-Fußballer den Vorstoß ins Pokal-Viertelfinale verschenkten, das setzte Turan zu. 4:4 hieß es nach 120 Minuten. Im Elfmeterschießen trafen weder Eico Westphal noch Jannik Swennosen oder Ferdinand Adelmann ins Ziel. Nervenflattern bei Blau-Weiß – also: 4:7 verloren. Dabei hatten die Schenefelder nach Toren von Timm Thau und Timo Carstens (2) schon 3:1 geführt. Bitter: Das 3:3 erzielte der Oberligaletzte in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Auf „unfassbare Abwehrfehler“ sowie das verletzungsbedingte Ausscheiden der Torschützen Thau und Carstens führte Turan die Wende zurück. Die Verlängerung bot weitere Dramatik: Das 3:4 glich Swennosen per Strafstoß aus, zwischendurch sah Lars Briewig die Rote Karte.

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