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Oddset-Pokal : Nervenschlacht mit 8:7

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SV Halstenbek-Rellingen erst im Elfmeterschießen über den FC Elmshorn weiter.

Es war die knappste nur denkbare Entscheidung. Nach zehn Elfmeterschützen auf jeder Seite hat sich gestern Abend der Fußball-Oberligist SV Halstenbek-Rellingen in die dritte Runde des Oddset-Pokals geduselt – und der klassentiefere FC Elmshorn sich mit hoch erhobenen Hauptes verabschiedet. 7:8 lautete das Ergebnis aus Sicht des Gastgebers nach torlosen 120 Minuten.

„Wenn man das Tor nicht macht und seine Chancen nicht nutzt, kann man verlieren“, sagte HR-Trainer Thomas Bliemeister nach der Nervenschlacht. Sein Gegenüber Dennis Gersdorf verabschiedete sich ohne sichtbaren Groll. „Raus mit Applaus. Ich habe meinen Jungs vorher schon gesagt, dass wir den Pokal höchst wahrscheinlich nicht gewinnen werden“, sagte er und freute sich über das Lob der Baumschüler.

Dabei hatte die Partie in der ersten Halbzeit bei strömendem Regen nur wenig von eienr rassigen Pokalschlacht. Die Gäste hatten zwar ihrer Favoritenstellung entsprechend die höheren Spielanteile, bewegten sich aber doch zumeist eher gemächlichen Tempos in Richtung Elmshorner Tor. Wirklich gefährlich wurde es aber zumeist nur dank tatkräftiger Mithilfe der Heimmannschaft, etwa als Torhüter Kevin Noetzel den nassen Ball nach einer Hereingabe aus den Händen glitt. Eben jener Noetzel und Rico Just gerieten nach dem ersten Seitenwechsel dann zu den Türmen in der Elmshorner Abwehrschlacht. Für HR trafen Serhat Ercek und Yannick Sottorf zudem Aluminium. Tore fielen erst bei der Entscheidung vom Punkt. Noetzel und Steve Elfert (HR) parierten je zwei Strafstöße. Den letzten jagte der unglückliche Enis Firat nur an den Ballfangzaun.

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erstellt am 05.Aug.2015 | 16:00 Uhr

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