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Fußball-Landesliga : Nahe an der Wunschelf

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Auf drei Positionen veränderter FC Elmshorn siegt beim HEBC 3:0 (1:0)

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Locker wie lange nicht mehr war Dennis Gersdorf gestern nach einem Landesligaspiel des von ihm trainierten FC Elmshorn. Die Fußballer von der Wilhelmstraße hatten so eben 3:0 (1:0) das Duell beim HEBC gewonnen. „Glaubt man gar nicht, oder?“, frotzelte er in Anspielung auf die 2:4-Niederlage in der Woche zuvor gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Eidelstedt.

Gestern Vormittag aber bewahrheitete sich, was Gersdorf und auch Teammanager Rainer Klaar seit Wochen predigen: Das Potenzial, um in der Landesliga gut bestehen zu können, ist da. „Wir haben eine gute erste Elf. Wenn die alle an Bord sind, muss man sich von niemandem in die Hose machen“, sagte Gersdorf.

Seine Wunschformation hatte der Übungsleiter auf dem Kunstrasen an der Tornquiststraße noch nicht aufbieten können, aber auf eine „Stammzehn“, so der frühere Innenverteidiger. Die wichtigsten Umstellungen nahm er in der Zentrale vor. Auf der Doppelsechs agierten Ömer Aygün und Joshua Retzke, hinter Patrick Hiob als einzige Spitze lenkte Jannik Ruhser die Angriffe. Tim Henningsen und Oliver Pracht mussten weichen; Sebastian Meyer rückte in der Innenverteidigung an die Seite von Gezim Sabani.

So entwickelte sich ein recht kurzweiliges Landesligaspiel, in dem beide Teams ihre Chancen hatten, diese aber nicht immer konsequent nutzten. „Es hätte auch 8:5 ausgehen können“, meinte Gersdorf. Die erste gute Gelegenheit gebührte dem Gastgeber, das erste Tor aber den gästen. Dennis Ghadimi passte von der rechten Außenbahn in die Mitte, Ruhser versenkte den Ball aus zehn Metern Entfernung zur Elmshorner Führung nach 20 Minuten. Sicherheit brachte dies nicht unbedingt. „Bei uns hat die Kraft nachgelassen“, analysierte Gersdorf noch Nachholbedarf im konditionellen Bereich. Doch statt des erwarteten Gegenwinds von HEBC nach dem Seitenwechsel kontrollierte der FCE dann wieder das Geschehen. Adrian Ghadimi lenkte eine Ecke von Patrick Hiob zum 2:0 (59.) und schließlich traf der Torjäger vom Dienst, der zuvor zwei glasklare Möglichkeiten vergeben hatte, zum 3:0. Die Vorarbeit leistete wie beim 1:0 der ältere der beiden Ghadimi-Brüder.

Einziger Wermutstropfen auf dem Dreier: Retzke musste zur Pause angeschlagen in der Kabine bleiben, doch der Neuzugang hat Zeit um wieder fit zu werden. Kommendes Wochenende ist der FCE spielfrei.

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