zur Navigation springen

Fussball : Nach drittem Rückzug: RWK bleibt drin

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 16:08 Uhr

Was, die 0:2-Niederlage vom Freitagabend für die Verbandsligafußballer wirklich bedeutete, wird erst jetzt klar – nämlich den Klassenerhalt. „Letztes Jahr sind wir mit eigener Leistung und ein wenig Glück aufgestiegen, dieses Jahr haben andere dafür gesorgt, dass wir drin bleiben“, sagte RWK-Fußballobmann Christian Urban.

„Andere“, das ist nach dem TuS Krempe und der TS Einfeld nun der TSV Gadeland, der als dritter Verein während der laufenden Saison den Spielbetrieb in der zweithöchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse eingestellt hat und damit dritter Regelabsteiger ist. Am Sonnabend hatten die Neumünsteraner noch gespielt und 0:3 in Nortorf verloren. In die Tabelle ging dieses Ergebnis schon nicht mehr ein, da Gadelands Trainer Marco Frauenstein nach dem Schlusspfiff den Rückzug verkündete.

Der TSV Gadeland hatte bereits im Winter signalisiert, wegen des Absprungs zweier Hauptsponsoren in der kommenden Spielzeit lediglich in der Kreisliga Neumünster spielen zu wollen. Hätte er die Saison sportlich fair zu Ende gebracht, wäre der Tabellen-14. – bis Sonntag noch RWK – abgestiegen. Nun steht Kiebitzreihe auf Rang 13 und bleibt drin, wenn in der Schleswig-Holstein-Liga nichts Außergewöhnliches mehr passiert. Freude darüber kommt bei RWK-Trainer Uwe Clasen nicht auf. „Ich finde das eine absolute Sechs. Ich will sportlich drinbleiben“, sagte er.

Für RWK bedeutet die Entwicklung Planungssicherheit – und für den designierten neuen Trainer Oliver Schlegel die Möglichkeiten, potenziellen Neuzugängen – neben denen aus der eigenen A-Jugend – einen höheren Anreiz zu bieten. „Es ist schon ein anderer Ansatz als in der Kreisliga West“, so Urban.

Die Kiebitzreihe Freude über den Klassenerhalt teilt man auch beim VfR Horst, der mit dem 2:2 gegen den TSV Lägerdorf nicht eben einen Schritt in Richtung Aufstieg SH-Liga gemacht hat. Verspricht dies doch in der Saison 2014/15 erneut Derbys. „Das sind einfach immer zwei geile Spiele gegen Kiebitzreihe“, sagte VfR-Fußballobmann Manfred Atzmüller.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert