Speedway : MSC Brokstedt nach bitterer Heimpleite unter Zugzwang

Leicht enttäuschte Gesichter bei den Speedway-Fahrern des MSC um den Bokeler Matthias Kröger (unten links).
Leicht enttäuschte Gesichter bei den Speedway-Fahrern des MSC um den Bokeler Matthias Kröger (unten links).

Avatar_shz von
17. Juni 2015, 16:00 Uhr

„Es hat einfach nicht sein sollen“, so das Fazit von Sabrina Harms, der Teammanagerin der Speedway-Fahrer des MSC Brokstedt um den Bokeler Routinier Matthias Kröger. Beim Bundesliga-Duell gegen den AC Landshut gab es für das Team aus Schleswig-Holstein vor mehr als 2500 Fans auf dem Holsteinring eine bittere 38:45-Heimniederlage.

Dabei sah es bei besten Bedingungen für den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister vor heimischer Kulisse zunächst recht vielversprechend aus. Einem 2:4 im ersten Lauf folgte ein 5:1-Sieg im zweiten Durchgang und es schien alles nach Plan für die Gastgeber zu laufen. Für den MSC-Presse Michael Schubert agierten die „Devils“ aus Landshut in der Folgezeit auf den einzelnen Positionen konstanter. Der frühe Knackpunkt in einem spannenden und durchaus sehenswerten Bundesliga-Duell erfolgte dann im dritten Lauf: Nach einem Sturz, der ohne Fremdverschulden erfolgte, konnte Mark Riss auf Seiten der „Devils“ nicht weiter eingesetzt werden. Zwar wurden letztlich glücklicherweise nur einige Prellungen diagnostiziert, doch wurde Riss zur Sicherheit zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht und konnte somit nicht weiter am Renngeschehen teilnehmen. In den folgenden Läufen wurde Riss auf seiner Position jeweils durch Martin Smolinski, Michael Härtel und Andzejs Lebedevs ersetzt, die jeweils Laufsiege einfahren konnten. Somit gingen sämtliche Läufe der C-Fahrer mit 4:2 auf das Punktekonto der Gäste, die aufgrund dieser Tatsache die Begegnung frühzeitig zu ihren Gunsten drehen konnten.

Der MSC Brokstedt ist nach dieser Niederlage bereits arg unter Zugzwang und muss nun alles daran setzen, am kommenden Sonnabend beim Auswärtsrennen in Stralsund einen Sieg zu landen, um die Hoffnungen auf die Finalteilnahme nicht schon frühzeitig zu den Akten legen zu müssen. 

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen