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Fußball-Oberliga : „Mörderaufwand“, aber keine Punkte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach ihrem 2:0-Erfolg vor einer Woche beim USC Paloma wollten die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg eine kleine Serie starten, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Doch daraus wurde nichts, da sich die Pinneberger trotz großen Aufwandes beim Niendorfer TSV nicht mit Punkten belohnten.

Ob es an der Rückkehr von Michael Fischer lag? Als der Coach im Urlaub weilte, verlor seine Elf nicht. „Ich wäre ja auf Teneriffa geblieben, wenn’s an mir läge“, scherzte der 48-Jährige, ergänzte dann aber ernst: „An mir liegt es aber nicht. Es liegt daran, dass meine Mannschaft einen Mörderaufwand betreibt, sich auch in Halbzeit zwei gute Chancen herausspielt, dann vorm Tor aber zu kompliziert agiert oder Pech beim Abschluss hat“, ärgerte sich Fischer. Wie einfach Fußball sein kann, wenn man nicht im Abstiegskampf steckt und die Seuche an der Sohle hat, zeigte der Gastgeber aus Niendorf in Minute 36: Nachdem Pinnebergs Kjell Ellerbrock bei einem Eckstoß den Ball NTSV-Keeper Kindler aus zwei Metern direkt in die Arme köpfte, leitete dieser mit einem weiten Abwurf den schnellen Niendorfer Konter ein. Den Schuss von Tim Schumacher konnte VfL-Torhüter Zakaria Chergui zunächst noch abwehren, doch am langen Pfosten schob Furkan Aydin zum Siegtreffer ein. „Dieses Tor war sinnbildlich für unsere derzeitige Lage: Während wir eine dicke Chance vergeben, fällt im Gegenzug postwendend das Tor für den Gegner. Das ist bitter“, schüttelte Fischer mit dem Kopf.  

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erstellt am 02.Nov.2015 | 16:00 Uhr

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