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Handball-Hamburg-Liga : Mittendrin statt nur dabei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die SG Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld triumphiert im Kreisderby.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Der Titelkampf in der Hamburg-Liga der Handballerinnen bleibt spannend – und mitten drin mischt die SG Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld munter mit. Nach der Hinrunde noch als Tabellenführer als das Team der gejagten angetreten, befinden sich die Schützlinge nun wieder in der Rolle der Jägerinnen. Und bewiesen dies auch im Kreisderby beim TuS Esingen. In einer spannenden Partie siegte die neugegründete Spielgemeinschaft mit 29:27 (16:14) – und ist wieder Tabellenzweiter. „Schnelles, umkämpftes Spiel mit gutem Ausgang“, frohlockte Mirco Demel nach der Partie gegen das junge Team des TuS. Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf das HT Norderstedt, allerdings beim verlorenen direkten Vergleich, der am Ende bei Punktgleichheit den Ausschlag gibt.

Dennoch: Sie SG hat sich Gedanken um die Zukunft gemacht. „Sollten wir aufsteigen können, steht der Verein hinter uns“, so Demel klar positioniert. So oder so: Die Spielgemeinschaft steht vor einem Umbruch, einige Spielerinnen werden das Team zum Saisonende verlassen. „Wir werden reagieren müssen“, so der Trainer – und das ganz gleich, ob Hamburg-Liga oder Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Und auch so ist Demel nicht zu beneiden: Nur noch elf Spielerinnen – inklusive zwei Torhüterinnen umfasst der Kader, zwei Akteurinnen sind langzeitverletzt, eine ist umgezogen. „Das wird langsam eng“, so Demel im Hinblick auf den Rest der Spielzeit. Umso besser, dass sein Team nun mit dem Elmshorner HT und dem TSV Uetersen zwei auf dem Papier klar schlagbare Mannschaften vor der Brust hat. Aber: „Die kämpfen gegen den Abstieg, das wird kein Selbstgänger“, warnt Demel.

Überraschung bei den Männern: Hier hat der Barmstedter MTV den Meisterschaftskampf wieder spannend gemacht, indem das Team von Wolfgang Butzmann das HT Norderstedt mit 34:33 (17:16) besiegte. Neuer Tabellenführer wurde dadurch Absteiger TV Fischbek. Dritter bleibt die HSG Pinnau, die gegen den TSV Ellerbek II „nur“ 35:35 (17:17) spielte. Für den TSV II bedeutet der Punktgewinn einen Vorsprung von drei Punkten auf einen Abstiegsplatz, das Team von Torben Reimers muss allerdings jetzt zum HT Norderstedt. Die HSG muss am 20. Februar (18.30 Uhr) zum TV Fischbek reisen – und spricht vielleicht ein Wort in Sachen Meisterschaft mit.

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