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Fussball-Landesliga : Mit Wir-Gefühl zum Erfolg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Landesliga: Blau-Weiß 96 holt wichtigen Sieg im Abstiegskampf und mahnt dennoch zum Realismus

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Offensiv-Verteidiger Enes Köksal formte mit letzter Kraft das „Victory“-Zeichen. Die Landesliga-Fußballer von Blau-Weiß 96 waren fast zu müde zum jubeln. Für 93 Minuten Schwerstarbeit belohnten sie sich mit einem 1:0 (0:0) über den SV UH Adler. Nach drei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg könnte es der Wendepunkt im Abstiegskampf der Hammonia-Staffel gewesen sein.

Auch gegen die nun ebenfalls in den Sog nach unten geratenen Barmbeker wollte sich der erlösende Moment zunächst nicht einstellen. Marcel Jobmann raufte sich die Haare, als er in bester Position am Torwart scheiterte (56.) und nur eine Minute später einen Eckball von Jan Düllberg über das Tor köpfte. Doch dann gab es ja noch die 74. Minute und einen blitzschnell von Timm Thau ausgeführten Einwurf, der bei Haji Jamal landete. Die Leihgabe der zweiten Mannschaft flankte den Ball in die Mitte, wo ein Gästeverteidiger einen Querschläger fabrizierte. Eico Westphal nahm sich ein Herz und überwand den Torwart mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze in die linke Ecke. „Der Sieg war wichtig, aber nicht viel wert, wenn wir im nächsten Heimspiel gegen TuRa Harksheide nicht nachlegen“, mahnte der Torschütze zu Realismus. Bei einem Freistoß von Adem Ismajli (früher TBS/88.) weit über das Tor entfuhr dann „ganz Schenefeld“ ein Stoßseufzer.

„Das totale Wir-Gefühl hat uns zum Sieg getragen“, freute sich Trainer Selcuk Turan, der sich nach dem Abpfiff eine innige Umarmung von Gernot Beckert, Coach der Zweiten, abholte. Die Ersatzbank applaudierte jeder gelungenen Aktion frenetisch. In Sprechchören feierten die Schenefelder ihren früheren Mitstreiter Florian Härter, der sich nach unschönen Vorkommnissen im Hinspiel vom Hamburger Fußball zurückgezogen hatte.




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