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Handball : Mit Tempo zum Erfolg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ellerbeker Handballerinnen überzeugen gegen Gut-Heil Lübeck 76 nur in der Offensive.

Ellerbek | „Eigentlich hätten wir die Partie deutlicher gewinnen müssen“, sagte Timo Jarama. Der Trainer des TSV Ellerbek freute sich zwar, dass seine Handballfrauen den Gast Gut-Heil Lübeck von 1876 mit 34:26 (17:14) in die Schranken verwiesen hatten, mit der Abwehr war der Coach jedoch unzufrieden. „Wir wussten, dass Lübeck kaum aus der Distanz wirft, haben uns aber trotzdem zu häufig aus dem defensiven 6:0-Verband heraus locken lassen“, kritisierte Jarama.

Durch diesen Mangel gelang es Ellerbek nicht, sich schon nach dem guten Start (4:1) dauerhaft abzusetzen. Im Gegenteil: Der Tabellenletzte der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein verkürzte auf 9:8 und kam nach der Pause sogar zum Ausgleich. „Wir waren nie in Gefahr, zu verlieren“, stellte der TSV-Trainer klar. „Aber wir müssen defensiv noch besser arbeiten, um optimal in unser Tempospiel zu kommen.“

Insofern stellte er Jaqueline Senf ein Sonderlob aus, die sich auf der rechten Außenposition auch gegen die starke Kristin Schröder keine Blöße gab. Im Zentrum verlieh Anna-Lena Seemann der Abwehr jene Sicherheit, die Mitte des zweiten Durchgangs die klare 28:20-Führung brachte. „Immer wenn wir aus der Abwehr heraus das Tempo anziehen können, sind wir in der Liga nicht aufzuhalten“, unterstrich Jarama Ellerbeks Qualität. Ob Maren Sicks, Melina Dahms, Christina Hinrichs oder Nadine Cramer: Keine ließ sich von den Lübeckerinnen bremsen. Da auch Rebecca Holst gute Ansätze aus dem Rückraum zeigte und zudem Katharina Fock und Anna-Lena Seemann auch am Kreis ihre Aufgaben erfüllten, war Jarama mit der Angriffsleistung zufrieden.

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