zur Navigation springen

Fußball-Landesliga : Mit Multitasking zum Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

FC Elmshorn feiert 3:2-Sieg über VfL Pinneberg II und schöpft neuen Mut im Abstiegskampf.

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2015 | 16:00 Uhr

Uwe Wölm, sportlicher Leiter des FC Elmshorn, musste am vergangen Freitagabend sein Multitasking-Talent unter Beweis stellen.

Zum einen versuchte Wölm die hiesige Elf im Landesliga-Derby gegen den VfL Pinneberg II von der Trainerbank aus zum Dreier zu führen, zum anderen hielt er den im Urlaub weilenden Cheftrainer Dennis Gersdorf stets auf dem Laufenden. „Dennis hat alle zehn bis 15 Minuten durchgeklingelt und sich nach dem Ergebnis erkundigt. Zum Glück hatte ich erfreuliche Nachrichten für ihn“, so der Aushilfscoach nach dem 3:2 (1:0)-Erfolg des FCE. Neben Wölm sollte an diesem Abend auch Patrick Hiob eine Doppelfunktion innehaben. Gemeinsam mit Sebastian Meyer stimmte der Angreifer die Truppe vor dem Spiel ein und übernahm anschließend auch auf dem Geläuf Verantwortung. In der 14. Minute spielte der FCE-Torjäger zwei Gegenspieler schwindelig und schoss den Ball aus 15 Metern in die rechte Ecke zur 1:0-Pausenführung.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte hingegen der Gast aus Pinneberg, der mit fünf Ex-FCElern an die Wilhelmstraße angereist war, und kam durch Danny Lorenzen in der 59. Minute zum verdienten Ausgleich.

Fortan stand die Partie auf Messers Schneide, ehe „Coach“ Wölm ein glückliches Händchen bewies. Der eingewechselte Ömer Aygün setzte Hiob per Traumpass mustergültig in Szene, der eiskalt zum 2:1 vollendete (73.). Die Hausherren waren nun am Drücker und nur eine Minute später traf Henri Weigand zur vermeintlichen Vorentscheidung. „Die Jungs haben Charakter gezeigt und zu keinem Moment aufgesteckt“, so Wölm zufrieden. Nur in den letzten zwei Minuten musste der FCE noch einmal bangen, nachdem Martin Staegemann auf 2:3 verkürzt hatte (88.). „Da habe ich noch einmal kräftig gezittert. Beim letzten Anruf herrschte dann jedoch Gewissheit“, gestand der in Usedom weilende Gersdorf, der kurz nach Abpfiff die freudige Nachricht von seinem Vertreter übermittelt bekam.

Nun gilt es laut Gersdorf nachzulegen: „Der Sieg war wichtig, wir stecken aber immer weiter im Abstiegskampf“, so der Coach, der am kommenden Wochenende auf die Trainerbank zurückkehren wird.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen