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Handball : Mit Köpfchen und 5+1-Abwehr

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ellerbeker Frauen wollen aus den Fehlern der jüngsten Niederlage lernen und Lauenburgs gutem Tempospiel entgegenwirken.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Handballspielen ist Kopfarbeit – bei dem die Hände allerdings eine wichtige Rolle spielen. Eingedenk dessen besuchte Timo Jarama, Trainer der Frauen des TSV Ellerbek, einen Tag nach der Niederlage beim THW Kiel mit einigen seiner Spielerinnen die Oberligapartie Niendorf gegen Kiel/Kronshagen und ließ sie Notizen machen. „Die werden wir dann in der nächsten Woche zur Vorbereitung auf das Niendorf-Spiel zusammen auswerten“, sagte der Coach.

Für die SV Lauenburg, die schon an diesem Sonntag (16 Uhr) in der Harbig-Halle zu Gast ist, gab es dagegen keine besondere Vorbereitung. „Für uns stand im Vordergrund, aus den Fehlern in Kiel zu lernen und uns wieder auf unsere Stärken zu besinnen.“ Dabei unterschätzt Jarama den Gegner keineswegs.

„Der Kader der Lauenburgerinnen hat sich kaum verändert, so dass wir auf eine eingespielte Crew treffen“, analysierte der TSV-Trainer. Zudem sei die Mannschaft in der vergangenen Serie durch viele Verletzungen gehandicapt gewesen.

Trotz des etwas holprigen Starts seines Teams ist Jarama jedoch optimistisch, den zweiten Saisonsieg feiern zu können. Zumal er zum ersten Mal auf alle Spielerinnen aus dem Kader zurückgreifen kann.

Dem guten Tempospiel und einigen starken Individualistinnen der Gäste will Timo Jarama mit zwei Maßnahmen begegnen. Die eine betrifft die Abwehr, die in der Formation 5+1 agieren wird, wobei Rückraum-Ass Lena Mehrkens, die in zwei Spielen schon 22 Mal traf, eine Sonderbewachung erhalten wird. In zweiter Linie setzt Jarama auf eine bessere Disziplin im Spielaufbau. Überhastete Abschlüsse und risikoreiche Anspiele an den Kreis sollen vermieden wer-den.

„Durch unser schnelles Spiel werden wir dann genügend Druck aufbauen und automatisch zu Chancen kommen“, erklärte der Trainer.

Um mehr Sicherheit in die Angriffsabläufe zu bringen, stand unter der Woche im Training die Ballarbeit im Mittelpunkt. „Wir sind mannschaftstaktisch erst bei etwa 70 Prozent unseres Leistungsvermögens und müssen uns sukzessive steigern“, sagte Jarama. Einen zusätzlichen Schub erhofft sich der Coach auch durch Torhüterin Laura Ristau, die Christiane Sacher (Schulterprobleme) ersetzen wird. Sie kam von Henstedt-Ulzburg und war dort in der vergangenen Saison durch einige starke Leistungen aufgefallen.
 

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