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Fußball-Kreisliga : Mit Glut in den Herzen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kreisliga 8: Beim SV Rugenbergen III und in Moorrege brennt der Baum. Kummerfeld hält den Laden dicht.

39,5 Grad Celsius Fieber, die ihn ans Krankenbett fesselten, waren nichts gegen seinen Gemütszustand. Innerlich kochte Interimscoach Mirco Basner vor Wut, als er vom 1:3 (0:1) seines SV Rugenbergen III auswärts gegen den bislang erfolglosen SC Egenbüttel III erfuhr. „Die Spieler müssen sich jetzt mal entscheiden, was sie eigentlich wollen. Wir brauchen einen Urknall“, schimpfte Basner.

Wesentlich höheren Siegeswillen zeigten die Rellinger. Als sich in der 35. Minute Keeper Thorsten Neumann verletzte und von Feldspieler Kevin Bestmann ersetzt werden musste, ging ein Ruck durchs Team. Mit Glut in den Herzen geht’s nun auch zum Moorreger SV, wo nach dem 0:9 (0:2) auswärts gegen Union Tornesch II der Baum brennt. „ Die Tornescher sind gut drauf zurzeit, das ist das eine.“ MSV-Trainer Arne Frank holte tief Luft. „Doch so eine Leistung, die wir geboten haben, will ich von meiner Mannschaft nie wieder sehen.“ Auf „alle Neune“ wartet eine „lustige“ Woche.

Neuer Tabellenletzter ist die Dritte des TSV Uetersen, die sich aber beim 0:3 (0:3) auswärts gegen die SV Lieth eine Stunde lang gut behauptete. „Taktisch waren sie klüger als so mancher Gegner aus dem Mittelfeld eingestellt“, sagte der Klein Nordender Trainer Christoph Prüfer. Bei der SV Halstenbek-Rellingen III brachte Spielertrainer Manuel Kaladic unterdessen das Kunststück fertig, den vorherigen Reinfall als Coach der HR-Zweiten gegen Nikola Tesla (Landesliga/0:3) auszublenden. Als „Sechser“ half er mit, das 2:1 (2:0) auswärts über den TuS Holstein zu verteidigen. Nach dem Quickborner Anschlusstreffer von Tim Filusch wurde es ein hartes Stück Arbeit.

Leichter als befürchtet kam währenddessen Tabellenführer Kummerfelder SV zum 3:0 (1:0) über den Hetlinger MTV. Hinten hielt der einmal mehr starke Torben Hansen den Laden zusammen, auch Keeper Alexander Dahnke war ein Rückhalt. Trainer Werner von Bastian kann nur zehn Gegentore in 14 Partien selbst „kaum glauben“. Entschieden war die phasenweise harte Partie in der 72. Minute, als Christopher Klengel einen an Dominik Berlin verursachten Foulelfmeter zum 2:0 verwandelte.

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erstellt am 10.Nov.2015 | 16:00 Uhr

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